60 + Wanderung vom Mittwoch, 3. Mai 2017
Liebe sportliche Senioren
Schon steht die nächste 60+ Wanderung vor der Tür:
Ausschreibung:2017_05_03
Wir wüschen viel Spass, und etwas angenehmeres Wetter.
LSV Uetendorf
Liebe sportliche Senioren
Schon steht die nächste 60+ Wanderung vor der Tür:
Ausschreibung:2017_05_03
Wir wüschen viel Spass, und etwas angenehmeres Wetter.
LSV Uetendorf
Treffpunkt: 5.April 13 Uhr ARA Uetendorf, gemütliche Ausfahrt für alle mit dem Velo
Wir fahren via Limpbachtal Kirchdorf-Gerzensee-Schützenfahrbrügg-Under Jschlag-Hunzigenbrügg( Verpflegung) Hechtenloch-Sandreutenen-Wichtrach-Kiesen-Uttigen zurück zur ARA Uetendorf.
Netto Fahrzeit 2-2,5Std. ca.40Km 180Höm.
Ausrüstung: Strassentaugliches Fahrrad(auch für Naturstr.geeignet) Fahrradhelm,ev.Trinkflasche
Bei zweifelhaftem Wetter: 079 889 26 54 Mi.5.4. bis 11 Uhr Treffpunkt bei Regenwetter: 13 Uhr Expressbuffet Bahnhof Thun
Edi und Silvio hoffen auf gutes Velowetter und ein grosses Pheloton
Und Kuno Lauener von Züri West singt in seinem Song „Göteborg“ wie er beim Grauholz vorbei fährt, um seinen Schatz und die Kleine am Flughafen Zürich abzuholen und ihm dabei ein neues Lied in den Sinn kommt.
Wir fahren beim Grauholz nicht vorbei, sondern laden dort noch zwei weitere LSVler auf und jetzt sind wir 20 Personen, die die Grossbaustelle „Neuer Belchentunnel“ besuchen dürfen. Eingefädelt hat das alles unser Mitglied Adrian Müller der Marti Holding AG in Moosseedorf. Die Organisatoren Silvio Bianconi und Edi Schären nahmen diesen Vorschlag gerne auf und so stehen wir nun etwas oberhalb von Hägendorf beim Tunnelportal Süd, von wo aus der neue Tunnel gegen Norden gebohrt wird.
Die heutigen zwei Röhren der A2 sind etwas über 50 Jahre alt und müssen dringend saniert werden. Statt die bestehenden Fahrbahnen zeitlich zu schliessen (befahren werden sie täglich im Schnitt von 55‘000 Fahrzeugen) und die Sanierungsarbeiten über viele Jahre umständlich durchzuführen, hat das ASTRA als Bauherrin beschlossen, eine neue Röhre bohren zu lassen, um dann den Nord-Süd-Verkehr durch den neuen Tunnel zu leiten. Im Anschluss daran werden die bestehenden Röhren saniert, wobei die heutige Nord-Süd-Röhre dann nur noch als Fluchtstollen dienen soll.
Adrian erklärt uns zu Beginn die Struktur der Marti Gruppe und wie sie sich mit ihrem dezentralen Aufbau von Mitbewerbern abhebt. Ein eindrücklicher Film zeigt uns viele Vorgänge, wie wir sie dann anschliessend in natura bestaunen können. Ein grosses Längsprofil erklärt uns den Aufbau der an dieser Stelle gut 3 Kilometer breiten Jurakette mit den unterschiedlichsten Gesteinsarten. Auf diese Besonderheiten haben die Tunnelplaner und Tunnelbauer Rücksicht zu nehmen. Hervorheben möchte ich den Opalinton. Dieser wasserundurchlässige Ton soll sich für die Lagerung stark radioaktiver Stoffe eignen. Das ENSI führt denn auch entsprechende Forschungen durch. Es ist jedoch keineswegs geplant, im Belchen eine solche Lagerstätte einzurichten.
Die Schichten, welche die Tunnelbauer am meisten fürchten sind jene des Gipskeupers. Er verhält sich absolut ruhig bis er mit Feuchtigkeit oder Wasser in Berührung kommt. Dann beginnt er sich aufzublasen wie ein Gugelhopf im Backofen. Dabei entwickelt er unheimliche Kräfte und ist an der Zerstörung vieler Bauwerke mitschuldig. Auch aus diesem Grund müssen die bestehenden Tunnels erneuert werden.
Aufgeteilt in zwei Gruppen werden wir in den Tunnel gefahren.
Die Tunnelbohrmaschine (TBM) ist schon bei Kilometer 2.1 angelangt und im Juli dieses Jahres soll der Durchstich erfolgen. Die Maschine wiegt 2000 Tonnen und ist 75 Meter lang. Der Durchmesser des Bohrkopfes misst 13.79 Meter und ist mit 79 Rollmeisseln bestückt. Bis zwei Meter an den Schild dürfen wir vorrücken und sehen wie der Bohrkopf sich dreht. Mit einem Druck, der die 8 bar in unseren Rennrad-Schläuchen um einiges übersteigt, wird er an die Felswand gedrückt. Das ausgebrochene Gestein fällt auf ein Förderband, wird auf diesem aus dem Tunnel geleitet und dort sortiert. Gewisse Gesteinsarten eignen sich als Füllmaterial im neuen Tunnel, mit dem Rest wird eine alte, nahe gelegene Tongrube ausgeebnet. Diese wird nach Abschluss der Arbeiten aufgeforstet. So erhält der Belchen oben, was man ihm unten genommen hat.
Sobald der Bohrkopf sich einige Meter in den Fels vorgearbeitet hat, werden vorgefertigte Betonelemente, sogenannte Tübbing-Ringe eingesetzt. Sie verhindern auf ein Erstes den Einsturz des Gewölbes und der Sohle. In einem weiteren Schritt erhalten die Tübbings eine Innenverkleidung mit einer wasserundurchlässigen Folie, die an den Nähten doppelt verschweisst wird. Jetzt folgt die eigentliche Armierung der gesamten Röhre, welche ihr die geforderte Stabilität verleiht. Es gilt die Vorgabe der Bauherrin einzuhalten. Vier Monate nach Ausbruch muss sich diese Stelle im Endzustand präsentieren.
Wir erhalten auch Einblick in die Kommandozentrale. Hier wird die ganze Anlage überwacht. An verschiedenen Bildschirmen kann der Operateur den Fortschritt der Arbeiten beurteilen. Auch wird hier die Lage der TBM justiert. Mittels eines Laserstrahls vom Tunnelportal her wird die Sollposition berechnet. Kleinste Abweichungen können korrigiert werden. Zum Zeitpunkt unseres Besuches lagen die Abweichungen sowohl in der Horizontalen wie auch in der Vertikalen bei wenigen Millimetern.
Auf der ganzen Baustelle arbeiten nur gerade 160 Mitarbeiter. Der grosse Chrampfer ist die TBM. Wer vor kurzem den Film „Gotthard“ gesehen hat kann sich kaum vorstellen, dass sich die Tunnelbautechnik innert 150 Jahren so fundamental verändert hat. Auch für die Mineure wird heute ganz anders gesorgt. Starben im Gotthard noch viele Personen an einer Staublunge, ist hier von Staub fast nichts zu spüren. Grosse Absaugrohre direkt am Schild und dauernde, genügende Frischluftzufuhr führen zu guten Arbeitsbedingungen.
Trotzdem sind wir froh, nach der Besichtigung wieder Sonnenlicht zu sehen, die Frühlingsluft einzuatmen und uns der Ohrenpfropfen zu entledigen.
Beim folgenden Mittagessen haben wir genügend Gesprächsstoff. In einer hellen, sehr sauberen Kantine (schon eher ein gepflegtes Restaurant) werden wir verköstigt. Einig sind sich alle, das war eine Erfahrung, die uns noch lange beschäftigen wird.
Und Kuno, wenn er durch einen Tunnel fährt. Wird er auch an die Arbeiter denken und nicht nur an seinen Schatz und die Kleine? Und vielleicht einen neuen Song kreieren? Ich hätte ihm schon den Titel: TBM.
Ich danke allen, die für das Zustandekommen dieses aussergewöhnlichen Events verantwortlich waren.
Fabio
Impressionen vom Ausflug:
Die Winterwanderung von Habkern nach Beatenberg Waldegg besticht durch ihre fabelhaften Ausblicke auf die Berner Alpenkette. In gemütlichem Tempo lässt sich die etwa zweieinhalbstündige Tour bequem erwandern. Der Weg ist hervorragend ausgeschildert und auch erstklassig präpariert. Wir 16 Teilnehmer durften diesen herrlichen Tag bei Sonnenschein und Nebelschwaden, etwas nassem Schnee und frischer Luft geniessen. Nun aber mal der Reihe nach. Per Bahn und Postauto nach Habkern Post. Von dieser Haltestelle ging’s geradewegs eine lange Treppe hinauf. Unmittelbar nach der Treppe beginnt der Wanderweg Richtung Beatenberg. Weil wir jedoch schon eine Stunde unterwegs waren haben wir uns im Sporthotel, nur ein paar Schritte weiter oben, einen Kaffee gegönnt. Dem Spender der ganzen Zeche ein grosses MERCI! Genau um 11 Uhr sind wir Richtung Bühlbach losgewandert und hatten nach ca. 100 Minuten Marschzeit den höchsten Punkt passiert. Die Teepause/Zwischenverpflegung in einem grossen Heuschober auf der überdachten, schneefreien Einfahrt nicht eingerechnet. Wie bereits oben beschrieben, konnten wir einmal mehr die frisch verschneiten, weissen Riesen: Eiger, Mönch, Jungfrau, Schreckhorn, Finsteraarhorn usw. geniessen. Nach einigen Schlaufen und entsprechender Rutschpartie auf dem schneebedeckten Wanderweg ging’s im zügigen Schritt dem Ziel entgegen, der Bushaltestelle Waldegg. Zum Glück hatten wir genügend Zeit auf der Terrasse vom Hotel Beausite das verdiente Abschlussbier zu genehmigen, dem Spender ein ganz grosses MERCI! Denn erfahrungsgemäss verstieben die Wandervögel in Thun in alle Himmelsrichtungen um ihre Anschlusszüge nicht zu verpassen. Nächster Anlass: Tunnelbaustellenbesichtigung Belchen am 1. März unter der Leitung von Adrian Müller. Sonia hat das Programm auf der Homepage bereits aufgeschaltet. Bitte Anmeldung nicht verpassen. Herzliche Grüsse Silvio.
Liebe Senioren 60 +
Wir freuen uns, Euch ein etwas anderes Programm für den Märzausflug präsentieren zu können.
Ausflug Tunnelbaustelle am Belchen
Bitte meldet Euch rechtzeitig bei Silvio Bianconi an. Wir wünschen Euch einen interessanten Ausflug. LSV Uetendorf – Der Vorstand
Bericht über die Startwanderung 2017. Im Hotel/Restaurant Kreuz, einem typischen Emmentaler Gasthaus, in Konolfingen konnten 17 LSV-ler einen Startkaffee geniessen. Dem Spender ein ganz grosses Merci! Dann gings los Richtung Freimettigen. Übrigens: hast du gewusst, dass die Silvesternacht 1932 / 1933 die Geburtsstunde von Konolfingen war? Mit einer besonderen, unvergesslichen Feier wurde der Zusammenschluss der beiden Gemeinden Stalden und Gysenstein (Herolfingen, Ursellen und Konolfingen-Dorf) zur Einwohnergemeinde Konolfingen gefeiert. und…hättest du gewusst, dass die Erschliessung durch die SBB im Jahre 1864 und der ersten elektrischen Normalspurbahn in Europa, der Burgdorf-Konolfingen-Thun-Bahn (BTB), Ende des letzten Jahrhunderts, eine Pionierleistung war. Dies und mehr durften wir von einem „Einheimischen“, von Res Tschanz erfahren. Danke Res. Die Temperatur zum Wandern war angenehm. In der Nacht besann sich Frau Holle ihrer Funktion und verstreute in der Gegend ein paar Millimeter Schnee. Auf der Anhöhe vor Oberdiessbach, bei guter Sicht auf die Stockhornkette und das überzuckerte Dorf konnten wir mit einem Schluck Weissen aufs Neue Jahr anstossen. Nach dem Dorfausgang Richtung Herbligen/Kiesen wanderten wir dann endlich der Kiesen entlang. Manch einer staunte über den Flusslauf, der sich zum Teil richtig in die Nagelfluh-Felsen eingeschliffen hatte. Nach ca. 3 Std. wandern blieb noch genügend Zeit um im Restaurant Bahnhof in Kiesen das verdiente Abschlussbier zu geniessen. Auch hier übernahmen 2 Wanderfreunde die ganze Zeche. Vielen, vielen Dank an die Spender. Eigentlich hatte ich geplant, dass die Gruppe mit dem Zug nach Thun fahren wird. Aber alle Uttiger und Uetendörfler; aber auch einige Thuner Teilnehmer marschierten dann noch zu Fuss nach Hause. Bravo! Ich freue mich schon auf die Februar-Wanderung von Habkern nach Beatenberg/Waldegg, Silvio.
2016 Dezemberwanderung mit Jahresausklang im Pintli.
Fünfzehn wanderfreudige Männer wollten den sonnigen, trockenen Dezembertag geniessen. Edi lotste eine ganze Schar LSV-ler durch die Stadt zum Treffpunkt bei der Regiebrücke. Dort wartete nämlich der Rest der Gruppe, wobei die Uttiger bereits schon eine Stunde Fussmarsch in den Beinen hatten. Nach der kurzen Begrüssungszeremonie, wie es sich bei einem Sportclub gehört (die Ankömmlinge im Gänsemarsch wurden in einer Reihe empfangen) machten wir uns auf den Weg, auf den „Veloweg“. Auf halber Distanz, nämlich dort wo der Autobahnzubringer überquert wird, gab’s eine längere Pause. Von dort oben kann man die Baustelle Nordumfahrung Thun, resp. den Autobahnzubringer von Steffisburg/Thun sehr gut überblicken. Die Ausfahrtsrampe des Autobahnzubringers in Richtung Thun musste gesperrt werden. Die Verkehrsführung erfährt dadurch kleinräumige Anpassungen. Obwohl es Mittwochnachmittag war, fuhr ein Auto nach dem anderen von Richtung Bern über die provisorische Fahrbahn Richtung Stadt/Steffisburg, resp. Stockhornstrasse. Und doch steht die Frage im Raum, was bringt dieser Ausbau für die Verkehrsteilnehmer in Zukunft. Eine kurze Erklärung aus dem Internet: Das Projekt ist deshalb sowohl verkehrstechnisch als auch wirtschaftlich ein Schlüsselprojekt für die Agglomeration Thun. Begleitmassnahmen in Thun und Steffisburg unterstützen die Verkehrswirkung des Bypass Thun Nord. Der Bypass wird im Frühling 2018 dem Verkehr übergeben. Paul Jost konnte uns ein paar Erklärungen abgeben über die dannzumalige Verkehrsführung. Damit wir im Pintli nicht ohne nötigen Durst und Appetit ankommen, wanderten wir noch auf zum Teil unbekannten Wegen bis Nähe CIS und über den Heimberghubel. Dort oben wurden uns in weiter Ferne die mit frischem Schnee bedeckten Oberland Berggipfel von der prächtigsten Seite präsentiert. Mit nur gerade mal 5 Min. Verspätung konnten wir im Pintli, Ernst Wetz, Fritz Beiner und Kurt Aeschlimann begrüssen. Nach dem ersten Schluck Weihnachtsbier durften wir die sorgfältig geformten und gut gebackenen Grittibänzen anbeissen. Während dieser Zeit orientierte ich die Leute über das voraussichtliche Jahresprogramm 2017. Mit dem absoluten Highlight, nämlich eine Einladung von Adrian Müller, die grösste Tunnelbohrmaschine im Einsatz auf der Baustelle ‚Ausbau Belchen dritte Röhre‘ zu besichtigen. Walter Maurer verdankte Edi und mir die Organisation und die Durchführung der Veloausfahrten und Wanderungen mit einer Flasche Wein und einem Fr. 50 Gutschein vom Pintli. Nochmals ein grosses Merci an dieser Stelle an Walter. Auch ein grosses Danke an die Vereinskasse, da wir laut ‚Budget‘ noch Geld zur Verfügung hatten, übernahm die Kasse (Kassier Matthias Gerber) fast die ganze Zeche. Auch ein grosses Merci an alle 60+ Teilnehmer, mit euch steht oder fällt dieser Anlass. Für einmal erlaube ich mir alle Teilnehmer namentlich aufzulisten:
Kurt Aeschlimann, Hansruedi Andres, Fabio Aspali, Fritz Beiner, Silvio Bianconi, Heinz Gubler, Hans Habegger, Pedro Hofer, Paul Jost, Walter Maurer, Erwin Müller, Hans Reist, Edi Schären, Kurt Schärer, Hans Scholl, Res Tschanz, Ernst Wetz, Hanspeter Wiler. Entschuldigt: Peter Anneler und Kurt Aebersold. Vielen Dank. Silvio.
Werte Senioren
Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Der Jahresausklang steht bevor:
Hier findet ihr die Ausschreibung: 2016_12_07_heimberg_uttigen
Viel Spass
LSV Uetendorf
Thema der Novemberwanderung: Seeuferwanderung bis Ghei und via Riederen, Stauweiher Spiezmoos nach Spiez. Gemäss dem See-und Flussufergesetz von 1982 (1982!!!) müssen die Gemeinden entlang der Seen öffentlich zugängliche Uferwege erstellen. Was hat das mit den LSV 60+ Wanderern zu tun? Und ob! Bereits 5 Min. nach dem Start beim Bahbhof Thun Richtung Schadaupark kommen die 14 Männer, oder mindestens der Wanderleiter mit dieser Bestimmung in den Clinch. Der Uferweg kreuzt die Ausladestation der Balmholz AG und muss aus Sicherheitsgründen während dem Löschen des Ledischiffs (Lastkahn) gesperrt werden. Dass dies nicht die einzige Ausnahme ist, merken wir spätestens nach dem Hotel Seepark, wo wir bis zur Lachenwiese der Seestrasse entlang gehen müssen. Übrigens: Der Lastkahn führt täglich ca. 180 Tonnen Grobkies vom Steinbruch Balmholz nach Thun zur Abladestation im Schadau. Dort wird der Schotter, der als Unterlage für Bahn-trassees dient, auf Bahnwagen verladen. Nun ist es aber keineswegs so, dass nur die Politiker der Stadt Thun ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben, sondern in Einigen kann man auch heute noch nicht dem Seeufer entlang wandern…Aber: es sind ja auch erst 34 Jahre seit in Krafttreten des Gesetzes ins Land gestrichen!!! Ganz nach dem Motto: gut Ding will Weile haben… Aber solche „Kleinigkeiten“ durchschauen wir bei unserem Volkssport für Senioren und mit dem nötigen ‚Galgen‘-Humor ohne Problem. Nach den ersten 90 Minuten Wanderung genehmigten wir uns im Delta Park eine Kaffeepause. Dem Spender der Zeche sei an dieser Stelle ein grosses MERCI gewiss. Leider musste uns Edi verlassen weil er am vorigen Samstag einen Sturz mit dem Bike nicht ohne Blessuren überstanden hatte. Den Mittagshalt im Raum Riederen konnten wir an einem windgeschützten Wegabschnitt mit wunderbarer Sicht auf den tiefblauen Thunersee und die Geleiseanlagen der BLS geniessen. Als der TGV Lyria (Paris – Interlaken) unten vorbeibrauste trat sicher beim Einten oder Anderen für einen Moment das Fernweh auf: Avenue des champs Élysées, der Arc de Triomphe de l’Étoile, Place Concorde usw.. aber wir sind im wunderbaren Berner Oberland und erfreuen uns an diesem milden Herbsttag. Der Weg führte uns am Stauweiher Spiezmoos und dem Bahntrasse Spiez – Zweisimmen entlang. Wir alle durften die warme Herbstsonne, die silbrig glänzende Stauseeoberfläche und die bunten Laubbäume ringsum total geniessen. Übers Chorweidli zum Bahnhof Spiez erholten wir uns bereits wieder von der dreistündigen Wanderung, damit wir im Büfett glücklich und zufrieden das Zielbier geniessen konnten.
Zum Schluss noch dies: als ich meine Wirtshausschulden bezahlen wollte winkte der Kellner ab, mit der Bemerkung: es sei bereits alles bezahlt. Dem Wohltäter ein ganz grosses DANKE vielmals! Edi, wir alle wünschen dir gute Besserung, dass dein Knie bald wieder 100% Einsatz fähig wird und du bei der Jahresendwanderung wieder ohne Schmerzen mitmachen kannst. Danke allen fürs Mitmachen. Silvio Bianconi