Category Archives: Berichte

Wiederaufnahme Trainingsbetrieb ab 9. März 2021

Liebe LSV-Familie

Endlich, es geht wieder LOS!

Die am 24. Februar 2021 bekanntgegebenen Lockerungen vom Bundesrat in Sachen Bekämpfung des Covid-19 Virus ermöglichen uns, unseren Trainingsbetrieb wieder aufzunehmen.

Wir starten am Dienstag 9. März 2021 mit folgendem Schutzkonzept:

  • Selbstverantwortung: Uns ist wichtig, dass sich jedes LSV-Mitglied an die obengenannten Vorgaben hält und appellieren an die Selbstverantwortung. Wenn sich jemand nicht 100 % wohl fühlt, bleibt man zu Hause!
  • Garderoben: Da aktuell die Garderoben im Bergschulhaus geschlossen bleiben (Weisung Gemeinde) bitten wir euch, euch zu Hause umzuziehen und die Garderobe nicht zu benützen.
  • Treffpunkt: Um sicherzustellen das wir die 15-Personen-Regel einhalten definieren wir verschiedene Treffpunkte für unsere Leistungsgruppen inkl. Walker. Gruppe 1+2 trifft sich auf dem Parkplatz bei Bergschulhaus (Südseite) und Gruppe 3 plus Walker trifft sich auf dem Parkplatz/Eingang Bergschulhaus (Nordseite).
  • Abstand: Wir halten untereinander stets den erwähnten Mindestabstand von 1.5 Meter ein.
  • Präsenzlisten: Die Präsenzlisten werden vor jedem Training ausgefüllt und mindestens 14 Tage aufbewahrt. Dies gilt für all unsere Lauftrainings sowie das Biken am Mittwoch.

Wir danken euch für euer aktives Mitmachen und freuen uns euch bald wieder in einem Training zu begrüssen.

Der Vorstand

Schutzkonzept LSV Uetendorf 26.02.2021

Trainingsplan März 2021

Trainingsplan Januar & Februar 2021

Liebe LSV-KollegenInnen

Damit wir im 2021 wieder voll in den Schwung kommen, haben wir einen Trainingsplan für den Januar und Februar zusammengestellt mit Ideen zum selber trainieren.

Tipp 5km mit App VIRACE (allenf. für Testlauf). Jeden Mittwoch ist der «Migros Run n’Win» aufgeschaltet, mit Motivationen von Sportreporter Salzgeber und Gutschein-Gewinn.

Bleibt alle gesund und hoffe auf bald – wir vermissen unseren «Schäfli» und die gemeinsamen Trainings sehr.

Eure Trainer

Marianne & Simon

 

Trainingsplan Januar 2021

Trainingsplan Februar 2021

 

 

 

Velotour Senioren 60+ vom 02.09.2020

Wie immer hat Edi 17 LSV-Männer zielsicher durch eine abwechslungsreiche Strecke, bei wunderbarem Velowetter, über den Dentenberg geführt. Der verdiente Zwischenhalt in Tägertschi bot Gelegenheit, unseren Durst zu stillen und die Beine etwas ausruhen zu lassen. Den beiden Spendern der Getränke ein ganz grosses MERCI.
Wir danken nochmals allen Teilnehmern für’s mitmachen und freuen uns schon heute auf den 7. Oktober 2020.
Edi und Silvio

Bericht LSV-Wanderung vom 15.08.2020

Diemtigtal: Anger – Stand – Anger

Sommerwanderung des LSV vom Samstag, 15. August 2020.

Fast auf den Tag genau vor fünfzehn Jahren, d.h. am 22. August 2005 erlebte das Diemtigtal seine schwerste Überschwemmungskatastrophe in seiner Geschichte. Die beiden Bäche Chirel und Fildrich schwollen nach tagelangen Regenfällen zu tobenden Wildwassern an und rissen alles mit, was sich ihnen in den Weg stellte. In Oey wurden Häuser, Strassen, Brücken, selbst die Bahnlinie demoliert. Es herrschte das pure Chaos. Menschen kamen keine zu Schaden.

Heute präsentiert sich der Fildrich in ganz anderer Form. Vom Parkplatz Anger aus (diesen erreicht man auf der Fahrt zur Grimmialp kurz nach dem Dörfchen Zwischenflüh), wandern wir dem munter glucksenden Gewässer entlang. Niemand würde erwarten, dass er sich auch von einer ganz anderen Seite zeigen kann. Aber Natur ist Natur und diese ist immer wieder für Überraschungen gut. In gut dreiviertel Stunden erreichen wir das Dorf Schwenden.

Hier drehen wir nach Westen und wissen, dass ab jetzt nicht ganz 1000 Höhenmeter auf uns warten. Der Karrweg führt zuerst in einen Talkessel, dem Creux du Van im Jura nicht unähnlich. Bald verlassen wir die Strasse und es beginnt der schönste Teil unserer Wanderung. Ein schmaler, optimal angelegter Pfad schlängelt sich durch den Weeriwald hinauf. Bald haben wir den Blick frei auf die Berge ringsherum. Im Osten die Galmscheibe, die Männliflue und den Drümännler, im Süden das Gsür, das Rauflihorn, dahinter – etwas versteckt – das Albristhorn, im Südwesten das Rothorn und die Spillgerte und direkt vor uns das Seehorn.

Wir steigen in gemächlichem aber stetigem Tritt und erreichen nach 1¾ Stunden den Sattel zwischen Meniggrat und Stand. Nach einer kurzen Trinkpause nehmen wir die letzten Meter in Angriff und stehen nach ziemlich genau drei Stunden seit dem Abmarsch auf dem höchsten Punkt unserer Wanderung, auf 1‘939 Meter über Meer. In Corona-Zeiten gibt es zum Gipfelerfolg weder ein Händeschütteln noch ein Küsschen, nein, die Ellbogen müssen herhalten.

Nach der Mittagspause geht es zurück zum Sattel, dann via die Alpen Vordermenigen und Menigwald zum Bergrestaurant Sennhütte. Kaffee und Dessert rufen. Die Wirtin weiss zu erzählen, dass es heuer viel Futter für das Vieh gäbe. Sie hätten die Kühe im Frühjahr zwei Wochen früher als gewöhnlich auf die Alp treiben können. Vor zwei Wochen habe man sie ins Tal gebracht, weil es viel Gras habe und jetzt könne man die Alp nochmals für fünf Wochen nutzen. Von Lockdown somit keine Spur.

Nach der Verpflegung geht es dem Bergweg nach nur noch abwärts. Wir queren den Hang, auf welchem im Winter und Frühling Hunderte von Skitourengängern dem Meniggrat zustreben und wieder zu Tal brausen. Jetzt ist vom Rummel nichts zu sehen, wir sind weit und breit die Einzigen. Statt dem Wanderweg zu folgen, der über die geteerte Strasse geleitet wird, nehmen wir die Direttissima, querfeldein. Nachdem auch diese Passage gemeistert ist, beenden wir die Tour bei unseren Fahrzeugen.

Unfallfrei am Ziel anzukommen hat jeweils oberste Priorität. Dieses Ziel haben wir erreicht – dank der umsichtigen Verhaltensweise aller Teilnehmenden.

Ich bedanke mich.

Fabio

 

Wer mehr über die Überschwemmungskatastrophe lesen und eindrückliche Bilder sehen will, hier der Link zur Gemeindeverwaltung Diemtigen: www.diemtigen.ch

Unter der Rubrik Portrait, Unwetter 2005 wählen

 

1. LSV-Jassturnier vom 07.02.2020

Am Freitagabend um 18.45 Uhr trafen sich 32 begeisterte Jasserinnen und Jasser und ein hervorragend ausgebildeter und zu 100% unparteiischer Schiedsrichter (Markus Wülser) im Restaurant Sagi in Uttigen zum 1. LSV-Jassturnier in der Vereinsgeschichte. Zuerst wurde mittels einem feinen Rahmschnitzel mit Nüdeli und Gemüse für die nötige Jassstärkung gesorgt, damit sich in den bevorstehenden 3 Jass-Stunden keine Hungeranzeichen bemerkbar machen konnten und ohne Unterbruch den „Assen und Bauern“ nachgejagt werden konnte! „Merci vielmau“ der Familie Zimmermann vom Restaurant Sagi in Uttigen für das feine Essen.

Schön zu sehen war auch, dass nebst sehr vielen LSV-Mitgliedern auch Freunde und Bekannte teilnahmen und so eine toll durchmischte Gruppe entstand aus sehr erfahrenen und weniger erfahrenen Jassern. In Bezug auf die Schlussrangliste stellte sich dann halt doch heraus, dass die meisten LSV-Mitglieder (vorallem der Schreibende) ihre Stärken beim Laufen oder Biken haben und weniger beim Jassen, war doch das Podest den eingeflogenen Profijassern vorbehalten!
Man darf hier ganz klar erwähnen, dass die Rangliste aber absolut zweitrangig war und die Freude und der Spass ganz klar im Vordergrund standen. Die Stimmung was super und ich möchte hier nochmals dem OK mit Marianne Perren und Markus Wülser für die tolle Organisation sowie dem Restaurant Sagi in Uttigen für die gesponserten Preise ganz herzlich Danke sagen!
Ich glaube aufgrund der sehr vielen positiven Rückmeldungen und Forderungen diesen Event zu wiederholen, dürfen wir schon jetzt gespannt sein auf die Version 2.0!
Ich wünsche allen Leserinnen und Leser dieses Berichts einen wunderbaren Tag und bis zum nächsten Mal.

LSV Uetendorf
Michael Schüpbach, Präsident

Schneeschuhwanderung – 1. Februar 2020

LSV-Schneeschuhtour auf den Schärihubel (an Stelle des Gelben Schopfs)

Der Samstag, 1. Februar 2020 zeigt sich im ähnlichen Kleid wie so viele Wintertage vor ihm: zu warm, zu schneearm. Sogar das Schlittenrennen vom Sulwald hinunter zur Isenfluh musste deswegen abgesagt werden. Des einen Leid, des andern Freud. Da die Teilnehmer des Schlittenrennens nun ausbleiben, werden wir zügig befördert mit der 8-plätzigen Gondelbahn und stehen deshalb bereits um neun Uhr zehn abmarschbereit vor dem Alpstübli beim Sulwald. Wir, das sind 19 Mitglieder des LSV und drei Gäste. Wir hoffen, der angesagte Regen möge das Gebiet erst gegen Ende des Nachmittages erreichen. Bis auf einige Schleierwolken ist der Himmel noch blau und angesichts der Wärmegrade finden einige Pullis und Jacken den Weg in den Rucksack.

Wir folgen dem markierten Schneeschuhtrail Richtung Lobhornhütte, verlassen diesen jedoch nach einer Stunde Gehzeit um zur Alp Suls zu gelangen. Kurz vor dieser Alp bemerken wir einen Schneerutsch, der sich knapp unterhalb des Gipfels des Ars gelöst hatte und erst beim Sulsbach, unweit unserer Aufstiegsroute zum Stillstand gekommen war. Im ganzen schweizerischen Alpenraum herrscht an diesem Tag nicht Freude sondern erhebliche Lawinengefahr. Unter Berücksichtigung dieser Umstände ändern wir unser Ziel. Nicht der Gelbe Schopf soll es sein sondern der Schärihubel, mit 2117m nur knapp 100 Höhenmeter niedriger als der ursprünglich anvisierte Gipfel, aber gefahrloser zu erreichen. Es ist dies ein Vorgipfel der Höijen Sulegg, ein flacher Gipfelgrat, der auch von der Region Thun aus gut zu erkennen ist.

Von der Alp Suls geht der Aufstieg weiter, am zugefrorenen Sulsseeli vorbei, an den Fuss des Schärihubels. Steil sind sie, die letzten Höhenmeter, steil sind sie auch im Abstieg.

Die Mittagspause schalten wir kurz unterhalb des Gipfelaufbaus ein. Das Wolkenschauspiel ist gewaltig. Wie von den Meteorologen vorausgesagt, übernehmen starke Höhenwinde das Zepter und schieben dicke Wolken an die hohen Berge. Es ist eine Frage der Zeit, bis Niederschlag einsetzt.

Also hinunter zur Lobhornhütte. Dort warten Kaffee und Kuchen. Das Angebot umfasst Hasli-, Brombeer- und Apfelkuchen sowie Linzertorte.

Um 13.30 Uhr verlassen wir die Hütte und um 14.15 Uhr sind wir nach einem Eilmarsch unten beim Sulwald. Noch kurz eine Erfrischung. Dann schweben wir zurück zur Isenfluh.

Dort nimmt eine weitere Tour des LSV ihr Ende. Auf der Heimfahrt setzt teilweise starker Regen ein. Glück gehabt. Fabio

Alle Teilnehmende bedanken sich herzlichen bei Fabio für die wunderschöne und top organisierte Tour – het gfägt 🙂

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