Senioren 60+ Velotour vom 03.07.2019
Der 7. Uetathlon hat bei leider garstigen Wetterbedingungen stattgefunden.
Mit Biegen und Quetschen, konnten wir am Schluss doch immerhin vier, und auf dem Papier sehr ausgeglichene Wettkampfgruppen an den Start im Schwimmbad Uetendorf schicken.
Um 18.00 Uhr fiel unter dem bekannten Motto „es isch Plousch gäuet“ der Startschuss.
Es war Weibel Alain, welcher als erstes aus dem Bassin kam, und seinen schon ungeduldig wartenden Team Kollegen Christian Wüthrich, für die Walkingstrecke abklatschte.
In der Wechselzone war auf Grund des ständigen Regens, noch wenig Betrieb und alle suchten sich ein schützendes Dach oder einen Regenschirm über dem Kopf. Gespannt warteten wir, wer von den Walkern wohl als erstes in die Zielgerade beim Bergschulhaus einbiegen wird. Mit recht grossem Vorsprung, hatte Corinne Zeller vom Team „Holegasse“ als Erste ihren Teamkollegen Hans Scholl, auf die Bikestrecke geschickt.
Auf der Bikestrecke gab es erneut harte Kämpfe und einige Positionswechsel. Adrian Müller, bog als Erster in den Hölzliweg ein und Simon Wütrich nahm die 18 km lange Velostreckeunter die Räder. Röfe Messerli und Tom Gerber nahmen ihren Wettkampf gleichzeitig in Angriff und etwas später dann auch Mathias Gerber.
Diese Ausgangslage versprach nun Spannung pur. Kann sich Simon an der Spitze behaupten oder wird er von dem schnellen Duo doch noch eingeholt. Oder kann Mäthu sogar aufschliessen? Wir wurden nicht enttäuscht, ein Trio bestehend aus Röfe, Tom und Simon zwängte, sich gleichzeitig auf die schmale Zielgerade. Nun waren noch wir Läufer an der Reihe. Monika Briggeler, Markus Wülser und ich konnten also gleichzeitig loslegen, und Peter Zeller etwas später.
An der Spitze wurde das Rennen bereits in der ersten Runde entschieden. Markus Wülser vom Team Hurschgasse, hat den Zeitpunkt das bereits hohe Tempo zu verschärfen, früh gewählt undwir konnten ihm nicht mehr folgen.
Ich gratuliere dem Team Hurschgasse ganz herzlich zum Sieg, und allen Anderen zu ihren persönlichen tollen Leistungen!
Das Wichtigste an diesem Wettkampf freut mich aber am besonders. Es sind alle unfallfrei geblieben und es hat allen Spass gemacht.
Trotz immer noch schlechtem und windigem Wetter, wurde anschliessend Grilliert, und wir liessen den Tag gemütlich ausklingen.
Ich möchte mich bei allen Teilnehmern und Helfern recht herzlich bedanken und freue mich schon jetzt auf die Ausgabe 2020.
Mit sportlichen Grüssen, Sam
Trotz einigen abwesenden Stammteilnehmern (Ferien oder Gesundheit), machten sich neun motivierte Velofahrer auf die ca. 50 Km und mit 450 Hm doch recht anspruchsvolle Tour. Der Aare entlang, dann durch den Rotachenwald genossen alle die angenehme Temperatur. Die erste Steigung ab Oberdiessbach nahmen wir locker. Beim kurzen Halt unter den schattenspendenden Kirschbäumen im Hasli, liessen alle den doch etwas erhöhten Puls wieder auf normal sinken. Fabio erzählte uns Interessantes von seiner Solofahrt mit dem Rennrad von Serbien nach Uttigen. Weiter gings in flottem Tempo nach Zäziwil.
Nun begann der zweite Bergpreis. Wie üblich, ist auch bei uns Senioren freie Fahrt angesagt. Alle erreichten im persönlich angepassten Tempo und trotz sommerlichen Temperaturen die Abzweigung nach Alterswil problemlos. Noch einmal erzählte uns Fabio einige Müsterchen von seiner abenteuerlichen Fahrt (Danke Fabio). Voller Elan fuhren wir über Möschberg-Thal-Schlosswil-Gysenstein ins Bahnhöfli Tägertschi zum wohlverdienten Zvierihalt (Merci Hans).
Wie üblich war die Stimmung sehr fröhlich. Der Fitnessstand bei unserer 60+ Gruppe darf sicher als sehr gut bezeichnet werden, was nicht selbstverständlich ist. Einige dunkle Wolken im Oberland bewegten uns zur Weiterfahrt. Die restliche Strecke über Tägertschi-Wichtrach-Kiesen zurück zur ARA Uetendorf, war trotz zügigem Tempo für alle kein Problem.
Da wir einmal mehr vom Wetterglück profitierten, machen solche Ausflüge doppelt Spass.
Merci viu mau für eues aktive mitmache.
Nächster 60+ Event Mi.3.7.19 (bei gutem Wetter, Velo)
Bereits zum 15. Mal verbrachten wir unser Trainingslager im schönen Hallau. Die Teilnehmerzahl variierte von Tag zu Tag, in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag waren es 24 Personen, vom Donnerstag auf Freitag 22, vom Freitag auf Samstag 25 und vom Samstag auf Sonntag wiederum 22 Personen.
Am Mittwochmorgen machten sich zwei Gruppen mit dem Rennvelo auf den Weg nach Hallau. Die eine Gruppe (Yvonne, Daniel, Fritz und Fred ab Bäriswil) startet um 8.00 Uhr bei relativ kühlen 7 Grad. Die zweite Gruppe startet etwas später und bestand aus Rolf und Simon. Wie zu befürchten war, machte Petrus den Rennvelofahrer ein Strich durch die Rechnung und lies es dreimal regnen. Trotzdem verlief für alle die Reise unfallfrei.
Die Küchencrew (Silvia und Marianne) reiste mit einem vollbepackten Fahrzeug an und erreicht den Berghof um ca. 14.00 Uhr. Als ich um 15.00 Uhr mit Monika eintraf, herrschte bereits ein emsiges Treiben in der Küche und Hans und Petro waren bereits auf der Bikestrecke vom Donnerstag unterwegs.
Zwischen 16.00 Uhr und 17.00 Uhr trafen auch die anderen Lagerteilnehmer auf dem Berghof ein. Pünktlich um 17.00 Uhr begann dann das Trainingslager mit einem gemütlichen Dauerlauf durch die Rebberge.
Das Apéro, welches uns von der Familie Alder offeriert wurde, konnten wir bei herrlichem Sonnenschein im Freien geniessen. Am Donnerstag war die Biketour angesagt. Zum ersten Mal gab es nicht eine Familientour und eine Ganztagestour, sondern alle nahmen zusammen die gleiche Tour unter die Räder, mit der Option, abkürzen zu können. Hans und Marianne haben die Tour rund drei Wochen vor dem Lager bei trockenem Wetter rekognosziert und waren der Meinung, dass die Tour eventuell zu kurz sei. Bei leichtem Nebel wurden sie am Donnerstag dann aber eines Besseren belehrt. Das Terrain war nass, klebrig und zum Teil rutschig. Alle Biker kamen an ihre konditionellen Grenzen und waren froh, dass sie die Energiespeicher bei einem herrlichen Nachtessen wieder auffüllen konnten. Derweil die Biker im Gelände rumkurften machten Monika und ich eine Rennradtour an den Unter See bis nach Konstanz und wieder zurück.
Am Freitag war ein Dauerlauf nach Löhningen, mit anschliessendem Spielen in der Turnhalle, angesagt. Der Nachmittag stand allen Teilnehmern zur freien Verfügung, bevor es zur Degustation in die Trotte Löhningen ging. Das Nachtessen nahmen wir nach einem rund 20-minütigen Fussmarsch im Nägeliseehof ein.
Der Samstag war ein ganz besonderer Tag. Er begann für die einen mit einem leichten Footing um 6.30 und dann mit einer Yoga-Sequenz um 7.30. Dann um kurz vor 8.00 der erste Höhepunkt des Tages. Mike, unser Geburtstagskind, betrat den Gruppenraum. Mit einem Geburtstagslied auf nüchternen Magen erwiesen wir ihm die Ehre. Da in diesem Jahr keine Halllau-Stafette stattfand, wurde um 9.30 Uhr noch einmal eine länger Biketour, eine Rennvelotour oder ein schnelles Lauftraining in Angriff genommen. Mike starte mit 4 Luftballons am Bike, diese waren aber bereits nach wenigen Metern kaputt. Am Abend durfte natürlich das obligate Grillen nicht fehlen. Da genau zum Trainingslagerzeitpunkt der Sommer Einzug hielt, konnte dieses Nachtessen draussen genossen werden. Bei hervorragendem Speis und Trank wurde bis spät in die Nacht die Geselligkeit gepflegt. Am Sonntag hiess es dann ein letztes Mal die Laufschuhe schnüren und vor dem Brunch nochmals eine Runde drehen. Dann war noch aufräumen und putzen angesagt und ein unfallfreies Trainingslager war zu Ende.
Wie immer gingen die Tage in Hallau viel zu schnell vorbei. Ich dank an dieser Stelle nochmals ganz herzlich Silvia für die super Küche, Hans für den Biketransport und die Donnerstagtour, Mike für die Samstagstour das feine Apéro am Samstagabend und allen Teilnehmern für die super Stimmung.
Röschu
Ä xundi Sach LSV-Senioren 60+
Aprilwanderung 2019
Kurz vor 12 Uhr starteten 15 Männer am Bahnhof Ringgenberg ohne Startkaffee; aber mit der Gewissheit, dass wir unser Sandwich, nach ca. 50 Min. wandern, auf der Burg Goldswil auspacken können.
Erlaubt mir noch ein paar Worte zu dieser Burg: im 16. Jahrhundert wurde die Anlage nur kurz als militärischer Stützpunkt reaktiviert. Mit Gründung des Schweizerischen Burgenvereins erwachte 1928 das historische Interesse an der Burgruine. Ringmauern und Ostturm wurden einer ersten Sanierung unterzogen. 1946/1949 und 2006–2008 fanden weitere Sanierungen statt… und genau an diesem historischen Ort, mit Sicht in die Berge, auf’s Bödeli und den Thunersee konnten wir die Mittagspause geniessen.
Nach dem Abstieg vom Burghügel überquerten wir die Aare auf der Eisenbahnbrücke, wanderten dem Brienzersee entlang bis Bönigen. Ab hier wanderten wir auf dem Damm der Lütschine, teils auf der rechten, teils auf der linken Fluss-Seite bis Wilderswil. Nein nein!! jetzt noch nicht zum Bahnhof, sondern zur Burg Unspunnen (nochmals so eine geschichtsträchtige Anlage); jedoch sicher allen Teilnehmern bekannt durch das Unspunnenfest, welches 1805 zum ersten Mal als Schwing- und Älplerfest (+Steinstossen) durchgeführt wurde (lt. Google). Seit 1905 wurde ein 83,5 Kg schwerer Stein verwendet, der Unspunnenstein genannt wird. Nach dem kurzen Abstecher auf die Burg mussten wir zügig Richtung Wilderswil Bahnhof marschieren. Die aufgezogenen Sturmböen versprachen einen Wetterumschwung und wir wollten doch noch trocken in den Zug einsteigen. Zugegeben, es brauchte grosse, zum Teil sehr grosse Überwindung, beim Brauistübli steinhart vorbei zu gehen ohne ein zu kehren….
Aber ich denke, dank diesem Entscheid konnten alle mehr oder weniger das zuhause trocken erreichen…
Nochmals vielen Dank für’s mitmachen. Dies war die letzte Wanderung in diesem Frühling, ab Mai sind wir dann mit dem Velo unterwegs.
Silvio und Edi
Um 07.00 Uhr war Besammlung bei der ARA in Heimberg. Auch wenn Petrus offensichtlich mit dem falschen Bein aufgestanden ist, liessen wir uns nicht beirren, und machten uns bei regnerischem Wetter auf den Weg zur Gondelstation Hasliberg-Twing. Die Wetter-Apps wurden rege genutzt, so wussten alle, dass wir uns zumindest für den Nachmittag grosse Hoffnungen auf Wetterbesserung machen durften.
Einige wurden schon in der Gondel zappelig, als wir lautlos über die perfekt präparierten Pisten schwebten und die ersten Spuren im Schnee zu sehen waren…!
Leider war die Sicht noch nicht optimal und so beschränkten wir unsere Fahrten anfänglich eher auf Pisten, welche durch den Wald führten.
So freuten wir uns auf Kaffee und Gipfeli im gemütlichen Hääggenstubeli. Die erste Runde wurde vom LSV übernommen. Vielen Dank!
Draussen kam auch Petrus langsam in die Gänge und scheuchte die restlichen Wolken weg und wir konnten nun die perfekten Bedingungen in vollen Zügen geniessen.
Zum Mittagessen kehrten wir wieder im Hääggenstubeli ein. Wir wissen jetzt was eine „Hääggenstubeli-Rösti“ ist….fei e Huufe, aber sehr lecker.
Leider war der Empfang unserer Smartphones nicht so gut wie das Essen und wir konnten die Fahrt von Beat Feuz und Co. nur in abgehackter Version mitverfolgen.
Frisch gestärkt zogen wir unsere Spuren in den Schnee und genossen die angekündigte Nachmittagssonne. Nach einem weiteren Zwischenhalt im Bergrestaurant Käserstatt, war dann auch schon wieder die Talabfahrt angesagt.
Glücklich und zufrieden fuhren wir wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt ARA in Heimberg.
Es het sehr gfägt – Merci Urs für die Organisation.
Sam Hürlimann
Fotos von Lotte Böhlen:
Als wir in Gümligen aus dem Zug stiegen, war der Himmel finster. Also Zeit genug im Restaurant Mattenhof den Startkaffee zu geniessen. Ein grosses Danke dem Spender.
Um 13:45 machten sich 15 Optimisten auf die Wanderung Richtung Hüenliwald. Weswegen dieser Name? Res Tschanz konnte uns über diesen rätselhaften Namen mit einem schalkhaften Schmunzeln aufklären. Vielen Dank. Seine Version wird mir jedenfalls in Erinnerung bleiben. Anmerkung vom Schreiberling: für historisch Interessierte; du kannst dich im Staatsarchiv Bern (StABE) und historischen Lexikon (Allmendingen) einlesen.
Wie dem auch sei, wir wanderten eben über diesen Hügel Richtung Aare. Beim Zwischenhalt auf der Augutbrücke konnten wir uns davon überzeugen, dass die Brücke neben ihrer effektiven Brückenfunktion auch als idyllischer Ort für kleine Feste dient. Die Gemeinden Belp und Muri erteilen entsprechende Bewilligungen.
Auf dem Weg Aare abwärts, auf dem sanierten Mitteldamm zwischen Aare und Gürbe, begleitete uns die Sonne nur als bleiche Scheibe, verzauberte jedoch die Bäume und Sträucher mit Raureif in glitzernde Kunstwerke.
Auf dem Rückweg, im geschützten Bibergebiet, der Gürbe entlang, über die Ebene vom Belpmoos, haben wir die Ruhe vom nahen Flugplatz geniessen können. Das Wort ‚Ruhe‘ nur aus der Sicht von Wanderern, Vögeln und anderen Wildtieren (die Businesswelt möge mir verzeihen). Es begleiteten uns sehr viele Mäusebussarde und Milane bis Nähe Helikopter-Basis.
Zum Abschluss dieser ‚Nebel‘-Wanderung gab’s noch einen Halt in der Bäckerei Café Steibach. Leider drängte die Zeit, schliesslich wollten wir den Zug Richtung Thun 17:24 nicht verpassen, hatten doch einige Teilnehmer noch Termine….
Nochmals herzliche Gratulation zum Geburtstag, lieber Hans Peter, wir wünschen dir alles Gute, vor allem gute Gesundheit und ein grosses Merci für das Bezahlen der Rechnung. ..und: ein spezielles Willkommen in der Kategorie ü70!!!
Gruss….und bis zur nächsten Wanderung am 6.März 2019
Edi und Silvio
Schneeschutour auf den Puntel (1‘927m)
Was mag der Hase gedacht haben, als er uns erblickte, die Ohren stellte und eiligst Richtung Wald entschwand?
Vielleicht dachte er, weshalb sind vom LSV fast nur „Alte“ unterwegs? Nahezu alle der Zehnerkolonne sind ja schon ü60 und die wenigen Anderen sind auch nicht mehr gerade taufrisch. Gefällt den Jungen der Rossberg, d.h. mein Revier nicht? Ist es hier zu wenig mondän?
Ob all diesen Überlegungen wird er übersehen haben, dass weiter oben ein elfter LSVler seine einsame Spur zog. Unser Rüschegger (auch er ein ü60er) mühte sich durch den Schnee, weitab des üblichen Trails. Beinahe wäre es zu einem Crash gekommen zwischen Langohr und Schnellbein.
Gestartet sind wir auf 1‘133 Metern über Meer, unweit des Skilifts Rossberg. Das Ziel liegt 800 Meter höher, vom Startpunkt aus nicht einsehbar. Üblicherweise sind um diese Zeit viele Skitourengänger unterwegs. Heute nicht. Sie haben wohl die durchzogene Wetterprognose zu ernst genommen und sich im Bett nochmals gedreht. Nach kurzem, ganz leichtem Schneefall klart es zusehends auf und wir haben die ganze Natur für uns. So können wir einer Skispur folgen, ohne uns den Tadel der „Tüüreler“ einzuhandeln. Mässig steil geht es Berg an. Auf gut 1‘500 Meter über Meer trennen sich die Routen, rechts geht es zum Buufal, links zum Puntel. Das Tal verengt sich, um kurze Zeit später in einen weiten Kessel zu münden. Wir wenden uns nach Osten und erklimmen Meter um Meter. Die zweite Pause schalten wir nach fast zwei Gehstunden ein. Bald folgt das steilste Teilstück, das uns kurz ins Schwitzen bringt. Dann stehen wir auf dem Verbindungsgrat zwischen Schwalmflue und Puntel. Diesen breiten Rücken begehen wird nordwärts zum höchsten Punkt und bald darauf können wir uns zu unserer Leistung gratulieren. Die Dreistundengrenze haben wir locker unterschritten.
Der aufkommende Westwind lässt uns die Jacken schliessen und mit dem Abstieg beginnen. Zuerst Richtung Alphütte Puntel, dann südwärts auf der Alpstrasse zurück Richtung Aufstiegsspur. Im Wald machen wir Mittagshalt. In Ermangelung von Sitzflächen gibt es Verpflegung im Stehen. Die Kälte kriecht in die Kleider, weshalb wir uns kurz halten. Der an den meisten Orten noch lockere Schnee lässt uns in der Vertikalen ohne grosse Anstrengung abwärts gleiten. Der gesamte Abstieg dauert keine zwei Stunden.
Da das Skiliftbeizli überfüllt ist, kehren wir im Bergrestaurant Rossberg ein. Dabei profitieren wir von der neuen Budgetposition (Schneeschuhlaufen/Skitag), die am Vorabend anlässlich der Generalversammlung des LSV ohne Gegenstimme gutgeheissen worden war. Das „Huuskafi“ schmeckt doppelt so gut. Nach beinahe jedem Schluck bedanken wir uns für diese gute Idee….
Und nicht vergessen: In einem Jahr machen wir uns auf zum „Gelben Schopf“. Vielleicht gibt es dort auch einen Hasen, der nicht lästern muss, wenn er nur „Alte“ sieht.
Fabio
Liebe Fabio – mit es paar Föteli u im Name vo Allne es härzlichs MERCI für di wunderschöni Schneeschuhetuur! Marianne (u44🤣🤣) & co.
Seit zwei Wochen bin ich im Complete Sports Camp in Kaptagat, Kenya. Auf 2300müM trainieren dort kenyanische Nachwuchsathleten für ein Jahr mit dem Ziel ein Stipendium in den USA oder ein Profivertrag z.B. von Nike zu erhalten. In der kurzen Zeit, in welcher ich hier bin, haben bereits drei Athleten ein Stipendium erhalten und uns in Richtung USA verlassen, sowie zwei weitere, welche die sechsmonatige Ausbildung beim kenyanischen Militär (KDF) gestartet haben.
Um 6 Uhr morgens startet das erste Training, meistens gibt es am späteren Vormittag oder am Nachmittag ein zweites. Dauerläufe von ganz locker, zügig bis zu schnell, Intervall-, Hügel- oder Tempoläufe können im schönen Wald neben dem Camp oder auf den Feldwegen gemacht werden. 1-2x in der Woche geht es auf die Bahn, 30min mit dem Auto vom Camp weg.
Schön war der Besuch von Daniel Kipchumba und Noah Kipkemboi, welche vor ein paar Jahren im Camp trainierten und nun Profis sind. Sie trainieren in Iten und hatten hochkarätige Laufcracks dabei: Josphat Boit, welcher der Tempomacher bis KM 25 von Eliud Kipchoge beim Weltrekord am Berlin-Marathon war und Erik Kiptanui. Er lief ebenfalls in Berlin, beim Halbmarathon im April, verfolgt von einigen LSVlern und mir, in 58:42 die sechstschnellst je gelaufene Halbmarathon-Zeit.
Ich habe mich sehr gut an die Höhe, die warmen Temperaturen und das Essen gewöhnt. Es gibt oft Gerichte aus Mais, Reis oder Kartoffeln mit Tee oder Milch.
Nun freue ich mich auf weitere 10 Tage im kenyanischen Hochland und sende liebe Grüsse an alle in der Schweiz
Simon Wuethrich „Kiprotich“
(Habe bereits einen kenyanischen Namen erhalten, das hat aber nichts mit dem Lauftempo zu tun, sondern mit meinem Geburtszeitpunkt)
Ä xundi Sach LSV-Senioren 60+
Startwanderung 2019.
…es war an einem eingetragenen Feiertag (im Kanton Bern); als sich ein Dutzend LSV 60+ Männer am Bahnhof Uetendorf zu der Startwanderung ins 2019 wagten. Die Route führte uns zwischen Uetendorf und Thierachern dem Glütschbach entlang. Beim Halterain ging’s ein wenig bergauf bis Hubel. Schöneich, durchs Gritzimoos. Beim Waldausgang vom Längebühlwald gab’s einen kleinen Apérohalt, eben weil es Bärzelistag (2.Januar) war und zweitens die Startwanderung 2019.
Frisch gestärkt sahen wir den Geistsee. Der Name des Sees bezieht sich nicht auf ein Gespenst, sondern auf die Siedlung Geist nördlich davon.
Nach dem Dorfeingang Gurzelen / Schlingmoos wanderten wir auf dem kürzesten Weg Richtung Wattenwil. Nach knapp 3 Stunden konnten wir uns im warmen Restaurant etablieren. Im Restaurant Rendez vous wurde die Rückfahrt mit Hilfe vom STI-Fahrplan ausgiebig besprochen. Die ‚Thuner‘ konnten mit dem Bus via Thierachern direkt nach Thun fahren und die anderen via Seftigen nach Uetendorf.
Nochmals herzliche Gratulation zum Geburtstag (PH), wir wünschen dir alles Gute, vor allem gute Gesundheit und ein grosses Merci für die Spende. Und natürlich noch ein spezielles Willkommen in der Kategorie ü70!!!
Gruss….und bis zur nächsten Wanderung am 6.Februar 2019
Edi und Silvio