Senioren 60 + Seeuferwanderung Thun-Spiez vom Mittwoch, 2. November 2016

Thema der Novemberwanderung: Seeuferwanderung bis Ghei und via Riederen, Stauweiher Spiezmoos nach Spiez. Gemäss dem See-und Flussufergesetz von 1982 (1982!!!) müssen die Gemeinden entlang der Seen öffentlich zugängliche Uferwege erstellen. Was hat das mit den LSV 60+ Wanderern zu tun? Und ob! Bereits 5 Min. nach dem Start beim Bahbhof Thun Richtung Schadaupark kommen die 14 Männer, oder mindestens der Wanderleiter mit dieser Bestimmung in den Clinch. Der Uferweg kreuzt die Ausladestation der Balmholz AG und muss aus Sicherheitsgründen während dem Löschen des Ledischiffs (Lastkahn) gesperrt werden. Dass dies nicht die einzige Ausnahme ist, merken wir spätestens nach dem Hotel Seepark, wo wir bis zur Lachenwiese der Seestrasse entlang gehen müssen. Übrigens: Der Lastkahn führt täglich ca. 180 Tonnen Grobkies vom Steinbruch Balmholz nach Thun zur Abladestation im Schadau. Dort wird der Schotter, der als Unterlage für Bahn-trassees dient, auf Bahnwagen verladen. Nun ist es aber keineswegs so, dass nur die Politiker der Stadt Thun ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben, sondern in Einigen kann man auch heute noch nicht dem Seeufer entlang wandern…Aber: es sind ja auch erst 34 Jahre seit in Krafttreten des Gesetzes ins Land gestrichen!!! Ganz nach dem Motto: gut Ding will Weile haben… Aber solche „Kleinigkeiten“ durchschauen wir bei unserem Volkssport für Senioren und mit dem nötigen ‚Galgen‘-Humor ohne Problem. Nach den ersten 90 Minuten Wanderung genehmigten wir uns im Delta Park eine Kaffeepause. Dem Spender der Zeche sei an dieser Stelle ein grosses MERCI gewiss. Leider musste uns Edi verlassen weil er am vorigen Samstag einen Sturz mit dem Bike nicht ohne Blessuren überstanden hatte. Den Mittagshalt im Raum Riederen konnten wir an einem windgeschützten Wegabschnitt mit wunderbarer Sicht auf den tiefblauen Thunersee und die Geleiseanlagen der BLS geniessen. Als der TGV Lyria (Paris – Interlaken) unten vorbeibrauste trat sicher beim Einten oder Anderen für einen Moment das Fernweh auf: Avenue des champs Élysées, der Arc de Triomphe de l’Étoile, Place Concorde usw.. aber wir sind im wunderbaren Berner Oberland und erfreuen uns an diesem milden Herbsttag. Der Weg führte uns am Stauweiher Spiezmoos und dem Bahntrasse Spiez – Zweisimmen entlang. Wir alle durften die warme Herbstsonne, die silbrig glänzende Stauseeoberfläche und die bunten Laubbäume ringsum total geniessen. Übers Chorweidli zum Bahnhof Spiez erholten wir uns bereits wieder von der dreistündigen Wanderung, damit wir im Büfett glücklich und zufrieden das Zielbier geniessen konnten.

Zum Schluss noch dies: als ich meine Wirtshausschulden bezahlen wollte winkte der Kellner ab, mit der Bemerkung: es sei bereits alles bezahlt. Dem Wohltäter ein ganz grosses DANKE vielmals! Edi, wir alle wünschen dir gute Besserung, dass dein Knie bald wieder 100% Einsatz fähig wird und du bei der Jahresendwanderung wieder ohne Schmerzen mitmachen kannst. Danke allen fürs Mitmachen. Silvio Bianconi

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