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Senioren 60+ – Bericht vom Veloausflug am 6. Juli 2016

LSV- Veloausflug der Senioren 60+ vom 6. Juli 2016

Endlich Sommer. Die vielen langen, nassen, grauen Frühlingstage sind fast vergessen. Der schöne Tag sorgt für einen neuen Teilnehmerrekord. 16 ü60-Lsvler lassen sich von Edi Schären weitere Kleinode unserer näheren Umgebung zeigen.

Ausgangspunkt ist wie gewohnt die ARA-Uetendorf. Angesagt ist eine Fahrt von ca. 40 Kilometern, zum Teil auf Teer-, zum Teil auf Naturstrassen, wobei auch einige steilere Abschnitte zu bewältigen sind.

Den ersten Halt schaltet Edi im Dorf Schoren ein. Schoren war das Zentrum der ehemaligen Gemeinde Strättligen. Wir stehen vor dem ältesten Haus dieser Gemeinde, einem sogenannten Tätschdachhaus. Etwas später kurven wir um die imposante Schoren-Eiche, ein Ungetüm von einem Baum.

Bald erreichen wir das Gwattmösli. Statt geparkter Benzinkutschen bewundern wir hier zwei Wasserbüffel und zwei Hochlandrinder. Im Versteckten gäbe es auch noch 12 Libellenarten und Gelbbauchunken zu sehen, die nach der Freilegung des Baches ihr ehemaliges Habitat wieder in Besitz genommen haben. Büffel und Rinder kämpfen mit ihrer „Mampferei“ gegen die Verbuschung des 1,5 Hektaren grossen Geländes.

Wir ertrampen die frühere Gletscher-Mittelmoräne zwischen Thunersee und Stockental. Das Schlösschen „Le Rüdli“ erheischt unsere Aufmerksamkeit. Erbaut 1878, dient es seit den 1970-Jahren als Lebens-, Schulungs- und Begegnungszentrum. Heute sind im Ökonomieteil 30 Flüchtlinge untergebracht.

Ein seltsam süsslicher Geruch erinnert uns daran, dass wir uns jetzt auf dem Areal des Biomassezentrums Wimmis befinden. Die biologischen Reststoffe gelangen in eine Vergärungsanlage. Daraus entsteht einerseits Wärme, die als Fernwärme den Kunden abgegeben wird, anderseits wird Elektrizität erzeugt und der Rest dient als Kompost. Angegliedert ist eine Altholz- und Restholzverwertung.

Das Gebiet „Steinigand“ hat eine bewegte Geschichte hinter sich. 1963 wurde hier erstmals Kies abgebaut und dieser Abbau geht weiter, die Betreiber haben jedoch einige Male gewechselt. Die Grube wurde als Deponie gebraucht und auch missbraucht. Im Rahmen der Renaturierung erfolgte die Freilegung des Aubächli. Seither wohnen auch Dolenkrebse und Groppen hier.

Vor der verdienten Trinkpause in Wimmis fahren wir einen „Schlungg“ der Niesenflanke entlang. Die Wirtin freut sich über den zahlreichen Besuch, Res Tschanz übernimmt in grosszügiger Weise die gesamte Konsumation. Wir danken.

Die Heimfahrt führt uns über Reutigen, Zwieselberg, Guntelsey und Amsoldingen. Bei der „Brügg“ in Thierachern verabschieden wir uns, um einige Impressionen reicher.

Fabio

Fotos folgen …..

Senioren 60 + – Veloausfahrt vom 1. Juni 2016

Wie die Zeiten sich ändern! Wir stehen unterhalb der „Hohlinde“ auf einer asphaltierten Strasse und geniessen den Ausblick auf die Stadt Thun, den See und die Umgebung. Edi Schären hat uns vom Treffpunkt ARA via Seftigen – Wattenwil – Blumenstein – Pohlern – Höfen an diesen Punkt geführt. Ein dauerndes Auf und Ab. Hier nun gibt es einen längeren Halt und sogleich beginnen die Augen einiger der elf Teilnehmer zu leuchten: Vor 20 und mehr Jahren war dieser Strassenabschnitt noch nicht geteert, wir waren noch nicht in Funktionskleidern unterwegs, Schuhe und das „Päckli“ drückten, der Atem ging schwer – es war Thuner Waffenlauf. In den besten Jahren haben über 1000 Läufer diesen Anlass bestritten. Jeder, der an diesem Lauf auch nur einmal teilgenommen hat, könnte viele Geschichten erzählen. Dann, nach der fünfzigsten Durchführung im Jahre 2008 war Schluss.

Nun sind wir alle ü60. Die Laufschuhe wurden vielfach abgelöst durch die Wanderschuhe oder das Bike. Man könnte meinen, wir möchten den Sport nur noch sitzend betreiben oder mindestens teilweise. Der Schalk in den Augen blitzt jedoch noch immer auf, wie damals beim Laufen, wenn man eine Steigung schneller als ein Kamerad pedalen kann.

Und wenn ich in die Runde schaue: Ergraute Eminenzen, doch alle sportlich. Manch einer am Strassenrand wird sicher neidisch, angesichts der radelnden LSVler.

Die Fahrt geht weiter. Zwieselberg – Reutigen – Hani – Guntelsey , wo das kühle Bier schon wartet. Kurt Schärer übernimmt die Runde und setzt dafür fast die Hälfte des am GP von Bern erlaufenen Preisgeldes ein. Danke.

Das gemeinsame Fahren endet in Thierachern beim Kandergrienwald. In alle Himmelsrichtungen treten wir den Heimweg an, zum Teil warten grossväterliche Pflichten.

Fabio

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Senioren 60 + 11. Mai 2016

Ä xundi Sach LSV-Senioren 60+

Nach kurzer aber doch etwas nerviger Umsteigezeit (der IC hatte in Spiez etwa 5 Min. Verspätung und die Umsteigezeit auf den Regi nach Leissigen betrug nur gerade ein paar Min.)…Aber es hat geklappt. Nach einem lockeren „einlaufen“ und einem währschaften Anstieg waren wir 9 Männer bereits nach ca. 40 Min. bei einem Kaffee im Restaurant Meielisalp. Allerdings hatte das Personal nicht mit solch einem ‚Ansturm‘ gerechnet, es hat jedoch gut reagiert: sofort konnte uns die Serviertochter genügend frisch (auf)gebackene Gipfeli offerieren. Danke, danke auch dem Spender. Nach weiteren 20 Min. passierten wir einen der Höhepunkte dieser Wanderung, die Hängebrücke über den Spissibach. Denn Rund um den Thunersee soll ein Panorama-Rundweg entstehen, der dank geringen Höhenunterschieden Wanderern allen Alters zugänglich wird. Dafür werden insgesamt sechs Hängebrücken über verschiedene Schluchten rund um den See gebaut.
60 Meter über dem Boden, auf der ca. 140 Meter langen Brücke, geniessen wir die Aussicht Richtung Beatushöhlen, Niederhorn, Beatenberg und Sigriswiler Rothorn und den halben See. Und doch, am Picknickplatz oberhalb Aeschiried, inmitten von blühendem Löwenzahn, Hahnenfuss und Kuhglockengeläut, hatten wir einen wunderbaren und einmaligen Rundblick über den ganzen Thunersee, inkl. Stadt Thun, Bergspitzen wie Niederhorn, Niesen, Wetterlatte, Morgenberghorn und wie sie alle heissen. Nach einem Kaffeehalt im Restaurant Panorama wurden wir per Postauto auf den Bahnhofplatz Spiez chauffiert. Gerade ein, zwei Minuten zu spät um den Zug nach Thun zu erreichen, sodass wir auch hier die Reise unterbrechen mussten und mit einem Bierchen den kurzweiligen Wandertag abschliessen durften. Den ‚Getränkespendern‘ an dieser Stelle nochmals ein ganz grosses MERCI.

(Silvio Bianconi)

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Senioren 60 + – Veloausfahrt vom 6. April 2016

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah! Getreu dem Goethe-Wort hat Edi Schären den 1. Velo-Ausflug 2016 „Rund um Steffisburg“ organisiert.

Vom Treffpunkt ARA aus führte uns Edi der Steffisburger Mühlebach-Route entlang. Den meisten teilnehmenden Nicht-Steffisburgern wurde eindrücklich vor Augen geführt, wie der rund drei Kilometer lange Mühlebach mit seiner Wasserkraft über Jahrhunderte den Lebensnerv für mehr als 20 Gewerbebetriebe bildete. Der Mühlebach hat für die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde Steffisburg eine grosse historische Bedeutung.

Nach der Umrundung der Gemeinde Steffisburg führte uns die Tour weiter über Brenzikofen – Herbligen – Thalgut – Jaberg zur wohlverdienten Einkehr ins Bahnhof-Pintli Uttigen.

Edi, wir danken dir ganz herzlich für den wiederum tadellos geführten Ausflug.

Das Mitmachen bei den LSV-Senioren60+ macht immer Freude!

Walter Maurer

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Senioren 60+ / Bericht der März Wanderung

Ä xundi Sach LSV-Senioren 60+

Auch die dritte Wanderung Motto: „Auf und Nieder“ im 2016 wird den 14 Männern noch länger in Erinnerung bleiben. Nein, nicht weil der Regen (laut Wettervorhersage) unser Begleiter gewesen war, da habt ihr falsch geraten, sondern: weil die Schweisstropfen schon nach 10 Min auf der Stirn zu spüren waren. Es ging nämlich zügig bergan. Spätestens nach dem Gebäude vom Hauptsitz, der FIS, Generalsekretariat des internationaler Skiverbandes, steigen wir über ca. 800 (?) Treppenstufen bis zur Bloochhütte. Wir wurden mit einem schönen Ausblick auf den Thunersee und die Stockhornkette belohnt. Auf dem gut ausgeschilderten und ausgebauten Wanderweg gings zum Kaffeehalt ins Restaurant Panorama in Aeschlen. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an den Spender. Auf dem steilen Abstieg durch die Guntenbachschlucht, ein offensichtlich wenig begangene Route, begegneten wir schon den ersten Frühlingboten, zB. das gelbe Windröschen, Leberblüemli und Buschwindröschen. Kaum hatten wir die Talsohle in Gunten erreicht gings wieder bergauf und dann dem Hang entlang über Ralligen bis Merligen. Durch Zufall konnten wir ohne eine Minute Wartezeit den STI-Bus besteigen der uns nach Thun zurückbrachte. Noch etwas, kaum dass wir im Bus den Fahrschein bezahlt hatten, peitschten Regenböen an die Fenster. Also hat die Vorhersage doch noch seine Gültigkeit, Bucheli und sein Team haben ihre Ehre gerettet……(Silvio Bianconi)

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