LSV Wanderweekend Engstligenalp 2015

LSV-Wanderung vom 8.8.-9.8.2015

Am 8. August 2015 war es wieder einmal soweit, die von Fabio geplante 2-Tageswanderung stand auf dem Terminprogramm. Die Wanderung führte uns ins Gebiet Engstligenalp. Pünktlich um 9.20 Uhr trafen sich 16 Wanderbegeisterte LSV’eler bei der Talstation Unter dem Birg auf 1400 m.ü. M.. Fabio begrüsste uns und teilte uns mit wie der heutige Tag ablaufen werde und wo Wanderung am ersten Tag hinführt. Froh gelaunt nahmen wir die ersten Höhenmeter auf dem Wanderweg zur Engstligenalp unter die Wanderschuhe. Unterwegs erklärte uns Fabio, dass im Frühsommer auf diesem Wanderweg auch die Gusti und die Kühe auf die Alp geführt werden. Nach knapp zwei Stunden erreichten wir unsere Unterkunft, das Berghaus Bärtschi, auf 1965 m.ü. M.. Dort konnten wir die Zimmer beziehen, und alles was auf der weitern Wanderung nicht gebraucht wurde deponieren. Um 11.30 Uhr nahmen wir die zweite Etappe unter die Füsse. Dieser zweite Teil führte uns über den Ammertenpass auf den Ammertenspitz (2613 m.ü.M.). Da sich in der Zwischenzeit, wie in den Wetterprognosen angekündigt das Wetter verschlechtert hatte, verzichteten wir auf einen ausgedehnten Gipfelhalt mit Mittagessen und machte uns nach einer kurzen Pause wieder an den Abstieg. Aber wie es in den Berg so ist, brannte uns beim Abstieg bereits wieder die Sonne auf den Rücken, so machten wir kurz vor der grossen Ebene der Engstligenalp doch noch unseren wohlverdienten Mittagshalt und genossen das herrliche Wetter und die schöne Bergwelt. Bei dieser Gelegenheit zeigte uns Fabio die morgige Tour. Nach dieser ausgedehnten Pause ging es weiter zurück zum Berghaus. Auf der Terrasse wurde der Durst gestillt und die Kameradschaft gepflegt. Nächster Fixtermin war um 18.30 Uhr das Nachtessen. Gestärkt sassen wir noch ein Weile zusammen und sprachen über alle mögliche Dinge. Natürlich durfte auch ein gemütlicher Jass nicht fehlen. Wie es so ist in einer Berghütte, um 22.00 Uhr war Nachtruhe. Bis auf den Wettergott nahmen alle das Wort Nachtruhe sehr ernst. In den frühen Morgenstunden brach ein Gewitter über die Alp herein mit Blitz und Donner, Wind und Regen.

Am Sonntag war um 8.00 Uhr das Morgenessen angesagt. Nach dem die Zimmer geräumt waren, machten wir uns, trotz unsicherer Wetterlage, um 9.00 Uhr auf zur zweiten Tagestour. Wie schnell sich das Wetter in den Bergen verändern kann, merkten wir bereits auf der Berghausterrasse. Bevor wir loslaufen konnten, war alles in dichten Nebel gehüllt. Aber auch das konnte uns nicht aufhalten und mutig schritten wir von dannen, dem Tschingellochtighore entgegen. Noch bevor wir das Tschingellochtighore erreicht hatten, hörten wir das erste Donnergrollen. Bei leichtem Nieselregen umrundeten wir das Horn und erreichten den Entschligengrat, welcher uns Richtung Chindbettipass führte. Nun waren wir dem Wetter so richtig ausgesetzt. Es windete und Regnete horizontal. Alle konnten die Naturgewalt so richtig am eigenen Leib erfahren. Durchnässt bis auf die Haut, machten wir uns vom Chindbettipass auf direktem Weg wieder Richtung Engstligenalp. Nachdem wir pudelnass dort ankamen und wieder trocken angezogen waren, verpflegten wir uns kurz aus dem Rucksack, bevor wir uns mit warmen Getränken in der Gaststube auch von innen aufwärmen konnten. Gestärkt machten wir uns mit der Bahn Richtung Tal.

Trotz des ungünstigen Wetters am zweiten Tag genossen wir die Wanderung. Der Sonntag wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Fabio besten Dank für das organisieren dieser Wanderung, es war super.

Röschu

Fotos von der Wanderung findet ihr hier: 

 

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