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Senioren 60+ Wanderung vom 03.04.2019

Ä xundi Sach LSV-Senioren 60+
Aprilwanderung 2019

Kurz vor 12 Uhr starteten 15 Männer am Bahnhof Ringgenberg ohne Startkaffee; aber mit der Gewissheit, dass wir unser Sandwich, nach ca. 50 Min. wandern, auf der Burg Goldswil auspacken können.
Erlaubt mir noch ein paar Worte zu dieser Burg: im 16. Jahrhundert wurde die Anlage nur kurz als militärischer Stützpunkt reaktiviert. Mit Gründung des Schweizerischen Burgenvereins erwachte 1928 das historische Interesse an der Burgruine. Ringmauern und Ostturm wurden einer ersten Sanierung unterzogen. 1946/1949 und 2006–2008 fanden weitere Sanierungen statt… und genau an diesem historischen Ort, mit Sicht in die Berge, auf’s Bödeli und den Thunersee konnten wir die Mittagspause geniessen.
Nach dem Abstieg vom Burghügel überquerten wir die Aare auf der Eisenbahnbrücke, wanderten dem Brienzersee entlang bis Bönigen. Ab hier wanderten wir auf dem Damm der Lütschine, teils auf der rechten, teils auf der linken Fluss-Seite bis Wilderswil. Nein nein!! jetzt noch nicht zum Bahnhof, sondern zur Burg Unspunnen (nochmals so eine geschichtsträchtige Anlage); jedoch sicher allen Teilnehmern bekannt durch das Unspunnenfest, welches 1805 zum ersten Mal als Schwing- und Älplerfest (+Steinstossen) durchgeführt wurde (lt. Google). Seit 1905 wurde ein 83,5 Kg schwerer Stein verwendet, der Unspunnenstein genannt wird. Nach dem kurzen Abstecher auf die Burg mussten wir zügig Richtung Wilderswil Bahnhof marschieren. Die aufgezogenen Sturmböen versprachen einen Wetterumschwung und wir wollten doch noch trocken in den Zug einsteigen. Zugegeben, es brauchte grosse, zum Teil sehr grosse Überwindung, beim Brauistübli steinhart vorbei zu gehen ohne ein zu kehren….
Aber ich denke, dank diesem Entscheid konnten alle mehr oder weniger das zuhause trocken erreichen…
Nochmals vielen Dank für’s mitmachen. Dies war die letzte Wanderung in diesem Frühling, ab Mai sind wir dann mit dem Velo unterwegs.
Silvio und Edi

 

LSV Skitag am Samstag, 9. Februar 2019 – Meiringen-Hasliberg

Um 07.00 Uhr war Besammlung bei der ARA in Heimberg. Auch wenn Petrus offensichtlich mit dem falschen Bein aufgestanden ist, liessen wir uns nicht beirren, und machten uns bei regnerischem Wetter auf den Weg zur Gondelstation Hasliberg-Twing. Die Wetter-Apps wurden rege genutzt, so wussten alle, dass wir uns zumindest für den Nachmittag grosse Hoffnungen auf Wetterbesserung machen durften.

Einige wurden schon in der Gondel zappelig, als wir lautlos über die perfekt präparierten Pisten schwebten und die ersten Spuren im Schnee zu sehen waren…!

Leider war die Sicht noch nicht optimal und so beschränkten wir unsere Fahrten anfänglich eher auf Pisten, welche durch den Wald führten.

So freuten wir uns auf Kaffee und Gipfeli im gemütlichen Hääggenstubeli. Die erste Runde wurde vom LSV übernommen. Vielen Dank!

Draussen kam auch Petrus langsam in die Gänge und scheuchte die restlichen Wolken weg und wir konnten nun die perfekten Bedingungen in vollen Zügen geniessen.

Zum Mittagessen kehrten wir wieder im Hääggenstubeli ein. Wir wissen jetzt was eine „Hääggenstubeli-Rösti“ ist….fei e Huufe, aber sehr lecker.

Leider war der Empfang unserer Smartphones nicht so gut wie das Essen und wir konnten die Fahrt von Beat Feuz und Co. nur in abgehackter Version mitverfolgen. 

Frisch gestärkt zogen wir unsere Spuren in den Schnee und genossen die angekündigte Nachmittagssonne. Nach einem weiteren Zwischenhalt im Bergrestaurant Käserstatt, war dann auch schon wieder die Talabfahrt angesagt.

Glücklich und zufrieden fuhren wir wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt ARA in Heimberg.  

Es het sehr gfägt – Merci Urs für die Organisation.

Sam Hürlimann

Fotos von Lotte Böhlen:

Senioren 60+ – Ausflug vom 6. Februar 2019

Als wir in Gümligen aus dem Zug stiegen, war der Himmel finster. Also Zeit genug im Restaurant Mattenhof den Startkaffee zu geniessen. Ein grosses Danke dem Spender.

Um 13:45 machten sich 15 Optimisten auf die Wanderung Richtung Hüenliwald. Weswegen dieser Name? Res Tschanz konnte uns über diesen rätselhaften Namen mit einem schalkhaften Schmunzeln aufklären. Vielen Dank. Seine Version wird mir jedenfalls in Erinnerung bleiben. Anmerkung vom Schreiberling: für historisch Interessierte; du kannst dich im Staatsarchiv Bern (StABE) und historischen Lexikon (Allmendingen) einlesen.

Wie dem auch sei, wir wanderten eben über diesen Hügel Richtung Aare. Beim Zwischenhalt auf der Augutbrücke konnten wir uns davon überzeugen, dass die Brücke neben ihrer effektiven Brückenfunktion auch als idyllischer Ort für kleine Feste dient. Die Gemeinden Belp und Muri erteilen entsprechende Bewilligungen.

Auf dem Weg Aare abwärts, auf dem sanierten Mitteldamm zwischen Aare und Gürbe, begleitete uns die Sonne nur als bleiche Scheibe, verzauberte jedoch die Bäume und Sträucher mit Raureif in glitzernde Kunstwerke.

Auf dem Rückweg, im geschützten Bibergebiet, der Gürbe entlang, über die Ebene vom Belpmoos, haben wir die Ruhe vom nahen Flugplatz geniessen können. Das Wort ‚Ruhe‘ nur aus der Sicht von Wanderern, Vögeln und anderen Wildtieren (die Businesswelt möge mir verzeihen). Es begleiteten uns sehr viele Mäusebussarde und Milane bis Nähe Helikopter-Basis.

Zum Abschluss dieser ‚Nebel‘-Wanderung gab’s noch einen Halt in der Bäckerei Café Steibach. Leider drängte die Zeit, schliesslich wollten wir den Zug Richtung Thun 17:24 nicht verpassen, hatten doch einige Teilnehmer noch Termine….

Nochmals herzliche Gratulation zum Geburtstag, lieber Hans Peter, wir wünschen dir alles Gute, vor allem gute Gesundheit und ein grosses Merci für das Bezahlen der Rechnung. ..und: ein spezielles Willkommen in der Kategorie ü70!!!
Gruss….und bis zur nächsten Wanderung am 6.März 2019

Edi und Silvio

Schneeschuhtour vom 26. Januar 2019

Schneeschutour auf den Puntel (1‘927m)

Was mag der Hase gedacht haben, als er uns erblickte, die Ohren stellte und eiligst Richtung Wald entschwand?

Vielleicht dachte er, weshalb sind vom LSV fast nur „Alte“ unterwegs? Nahezu alle der Zehnerkolonne sind ja schon ü60 und die wenigen Anderen sind auch nicht mehr gerade taufrisch. Gefällt den Jungen der Rossberg, d.h. mein Revier nicht? Ist es hier zu wenig mondän?

Ob all diesen Überlegungen wird er übersehen haben, dass weiter oben ein elfter LSVler seine einsame Spur zog. Unser Rüschegger (auch er ein ü60er) mühte sich durch den Schnee, weitab des üblichen Trails. Beinahe wäre es zu einem Crash gekommen zwischen Langohr und Schnellbein.

Gestartet sind wir auf 1‘133 Metern über Meer, unweit des Skilifts Rossberg. Das Ziel liegt 800 Meter höher, vom Startpunkt aus nicht einsehbar. Üblicherweise sind um diese Zeit viele Skitourengänger unterwegs. Heute nicht. Sie haben wohl die durchzogene Wetterprognose zu ernst genommen und sich im Bett nochmals gedreht. Nach kurzem, ganz leichtem Schneefall klart es zusehends auf und wir haben die ganze Natur für uns. So können wir einer Skispur folgen, ohne uns den Tadel der „Tüüreler“ einzuhandeln. Mässig steil geht es Berg an. Auf gut 1‘500 Meter über Meer trennen sich die Routen, rechts geht es zum Buufal, links zum Puntel. Das Tal verengt sich, um kurze Zeit später in einen weiten Kessel zu münden. Wir wenden uns nach Osten und erklimmen Meter um Meter. Die zweite Pause schalten wir nach fast zwei Gehstunden ein. Bald folgt das steilste Teilstück, das uns kurz ins Schwitzen bringt. Dann stehen wir auf dem Verbindungsgrat zwischen Schwalmflue und Puntel. Diesen breiten Rücken begehen wird nordwärts zum höchsten Punkt und bald darauf können wir uns zu unserer Leistung gratulieren. Die Dreistundengrenze haben wir locker unterschritten.

Der aufkommende Westwind lässt uns die Jacken schliessen und mit dem Abstieg beginnen. Zuerst Richtung Alphütte Puntel, dann südwärts auf der Alpstrasse zurück Richtung Aufstiegsspur. Im Wald machen wir Mittagshalt. In Ermangelung von Sitzflächen gibt es Verpflegung im Stehen. Die Kälte kriecht in die Kleider, weshalb wir uns kurz halten. Der an den meisten Orten noch lockere Schnee lässt uns in der Vertikalen ohne grosse Anstrengung abwärts gleiten. Der gesamte Abstieg dauert keine zwei Stunden.

Da das Skiliftbeizli überfüllt ist, kehren wir im Bergrestaurant Rossberg ein. Dabei profitieren wir von der neuen Budgetposition (Schneeschuhlaufen/Skitag), die am Vorabend anlässlich der Generalversammlung des LSV ohne Gegenstimme gutgeheissen worden war. Das „Huuskafi“ schmeckt doppelt so gut. Nach beinahe jedem Schluck bedanken wir uns für diese gute Idee….

Und nicht vergessen: In einem Jahr machen wir uns auf zum „Gelben Schopf“.  Vielleicht gibt es dort auch einen Hasen, der nicht lästern muss, wenn er nur „Alte“ sieht.

Fabio

Liebe Fabio – mit es paar Föteli u im Name vo Allne es härzlichs MERCI für di wunderschöni Schneeschuhetuur! Marianne (u44🤣🤣) & co.

 

Gruss aus Kenya

Seit zwei Wochen bin ich im Complete Sports Camp in Kaptagat, Kenya. Auf 2300müM trainieren dort kenyanische Nachwuchsathleten für ein Jahr mit dem Ziel ein Stipendium in den USA oder ein Profivertrag z.B. von Nike zu erhalten. In der kurzen Zeit, in welcher ich hier bin, haben bereits drei Athleten ein Stipendium erhalten und uns in Richtung USA verlassen, sowie zwei weitere, welche die sechsmonatige Ausbildung beim kenyanischen Militär (KDF) gestartet haben.

Um 6 Uhr morgens startet das erste Training, meistens gibt es am späteren Vormittag oder am Nachmittag ein zweites. Dauerläufe von ganz locker, zügig bis zu schnell, Intervall-, Hügel- oder Tempoläufe können im schönen Wald neben dem Camp oder auf den Feldwegen gemacht werden. 1-2x in der Woche geht es auf die Bahn, 30min mit dem Auto vom Camp weg.

Schön war der Besuch von Daniel Kipchumba und Noah Kipkemboi, welche vor ein paar Jahren im Camp trainierten und nun Profis sind. Sie trainieren in Iten und hatten hochkarätige Laufcracks dabei: Josphat Boit, welcher der Tempomacher bis KM 25 von Eliud Kipchoge beim Weltrekord am Berlin-Marathon war und Erik Kiptanui. Er lief ebenfalls in Berlin, beim Halbmarathon im April, verfolgt von einigen LSVlern und mir, in 58:42 die sechstschnellst je gelaufene Halbmarathon-Zeit.

Ich habe mich sehr gut an die Höhe, die warmen Temperaturen und das Essen gewöhnt. Es gibt oft Gerichte aus Mais, Reis oder Kartoffeln mit Tee oder Milch.

Nun freue ich mich auf weitere 10 Tage im kenyanischen Hochland und sende liebe Grüsse an alle in der Schweiz

 

Simon Wuethrich „Kiprotich“

 

(Habe bereits einen kenyanischen Namen erhalten, das hat aber nichts mit dem Lauftempo zu tun, sondern mit meinem Geburtszeitpunkt)

 

 

Senioren 60 + / A xundi Sach – Ausflug vom 2. Januar 2019

Ä xundi Sach LSV-Senioren 60+

Startwanderung 2019.
…es war an einem eingetragenen Feiertag (im Kanton Bern); als sich ein Dutzend LSV 60+ Männer am Bahnhof Uetendorf zu der Startwanderung ins 2019 wagten. Die Route führte uns zwischen Uetendorf und Thierachern dem Glütschbach entlang. Beim Halterain ging’s ein wenig bergauf bis Hubel. Schöneich, durchs Gritzimoos. Beim Waldausgang vom Längebühlwald gab’s einen kleinen Apérohalt, eben weil es Bärzelistag (2.Januar) war und zweitens die Startwanderung 2019.
Frisch gestärkt sahen wir den Geistsee. Der Name des Sees bezieht sich nicht auf ein Gespenst, sondern auf die Siedlung Geist nördlich davon.

Nach dem Dorfeingang Gurzelen / Schlingmoos wanderten wir auf dem kürzesten Weg Richtung Wattenwil. Nach knapp 3 Stunden konnten wir uns im warmen Restaurant etablieren. Im Restaurant Rendez vous wurde die Rückfahrt mit Hilfe vom STI-Fahrplan ausgiebig besprochen. Die ‚Thuner‘ konnten mit dem Bus via Thierachern direkt nach Thun fahren und die anderen via Seftigen nach Uetendorf.

Nochmals herzliche Gratulation zum Geburtstag (PH), wir wünschen dir alles Gute, vor allem gute Gesundheit und ein grosses Merci für die Spende. Und natürlich noch ein spezielles Willkommen in der Kategorie ü70!!!
Gruss….und bis zur nächsten Wanderung am 6.Februar 2019
Edi und Silvio

 

Bericht im Berner Landbote und Freizeit

40 Jahre Laufsportverein Uetendorf (LSV)

Vor 40 Jahren, am 16. November 1978, wurde der Laufsportverein Uetendorf, kurz LSV, gegründet. Aus diesem Anlass organisierte der Verein, verteilt über das Jahr, für seine Mitglieder verschiedene Aktivitäten. Mit dem Jubiläumsapéro am 16. November 2018 im Bergschulhaus Uetendorf wurden die Jubiläumsaktivitäten abgeschlossen.

Zu diesem Apéro wurde der damalige Gründungsvorstand, Alfred Ryter (Präsident), Hans Scholl (Vice), Roland Kerle (Sekretär), Rudolf Ringgenberg (Kassier), Werner Ambühl (Beisitzer) und Andreas Tschanz (Beisitzer) speziell eingeladen.

Der Präsident, Roger Weber, konnte knapp 40 Mitglieder im, mit früheren Laufkleidern und alten Fotos dekorierten, Werkraum des Bergschulhauses Uetendorf begrüssen. Darunter aus dem Gründungsvorstand Alfred Ryter, Hans Scholl und Andreas Tschanz.

Viele der anwesenden hatten sich sicher gefragt, weshalb ein solches Jubiläum im Bergschulhaus Uetendorf gefeiert wird und nicht in einem anderen Lokal. Dies zu beantworten sei eigentlich ganz einfach, führte der amtierende Präsident in seiner kurzen Jubiläumsrede aus. „Seit seinem Bestehen kann der LSV das Bergschulhaus aus Trainingslokal benützen, man kann auf Neudeutsch sagen das Bergschulhaus sei die Homebase des LSV“. Weiter ging aus den alten Unterlagen hervor, dass es vom ersten gemeinsamen Training, elf Monate gedauert hat bis dass der Verein gegründet wurde. Das Ziel wurde bei der Einladung zur Gründungsversammlung wie folgt umschrieben:

Unter guter Führung eines privilegierten Trainers gemeinsam gezielte Lauftrainings absolvieren, welche jeden Dienstag und Donnerstag im Bergschulhaus in Uetendorf um 19.00 Uhr stattfinden. Auch vierzig Jahre nach der Gründung sind die Trainingszeiten noch immer gleich. An der Gründungsversammlung zählte der Verein bereits 21 Aktivmitglieder und der Tagespräsident, Rudolf Ringgenberg konnte 17 Aktive, 2 Passive und 4 Gäste begrüssen. In den vierzig Jahren hat sich der Mitgliederbestand kontinuierlich vergrössert, betrug er 1983 total 92 Mitglieder waren es bereits 126 im Jahre 1990 und heute beträgt der Mitgliederbestand total 166 Mitglieder wovon 122 Aktive und 44 Passive. Die Mitgliederbeiträge habe sich in den vierzig Jahren nur moderat verändert. Betrug doch zu Beginn der Jahresbeitrag Fr. 20.00 für die Aktiv- resp. Fr. 10.00 für die Passivmitglieder so sind es heute Fr. 40.00 resp. Fr. 20.00.

Im Anschluss an den kurzen Rückblick wurde das Apéro eröffnet. Wie es beim LSV üblich ist, hatten auch die Anwesenden Mitglieder noch die eine oder andere lustige Geschichte aus früheren Zeiten auf Lager und so wurde während des Apéros noch alte Erinnerungen ausgetauscht. Bericht: Roger Weber

Foto LSV Uetendorf

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