Ä xundi Sach – Senioren 60+ – Wanderung vom 3. Mai 2017

wie im Programm vorgesehen, musste sich niemand anmelden. Und als ich bis Ende Woche nur Absagen von Wanderkollegen erhielt, hatte ich ein wenig ein mulmiges Gefühl. Was sich dann aber als völlig unbegründet erwies. Jedenfalls am Bahnhof in Konolfingen war die Wandergruppe auf die stolze Zahl 15 angewachsen. Nach dem obligatorischen Startkaffee, ein grosses Merci an den Spender, ging’s dann los. Bei der reformierten Kirche und Pfarrhaus war bereits der erste Halt. Die Absicht war, der Wandergruppe den ‚emmental Literaturweg Friedrich Dürrenmatt‘ schmackhaft zu machen. Der einmal gesagt haben soll (…) ich habe Sie darauf aufmerksam gemacht, dass ich ein Berner bin, ein Emmentaler um präziser zu sein. Dürrenmatt wurde am 5.Januar 1921 in Konolfingen geboren und verstarb am 14. Dezember 1990 in Neuenburg. Bis nach Häutligen wandern wir an ca. 10 Info-Tafeln vorbei und erfahren spannendes aus der Jugendzeit von diesem grandiosen Dichter. 2014 wurde auf der Seebühne das Stück „Der Besuch der alten Dame“ als Musical uraufgeführt. Für interessierte: unter der Rubrik Weltliteratur findest du noch viele grosse Werke von diesem Künstler, zB. Es steht geschrieben, das Drama Der Blinde oder ein weiterer Welterfolg Die Physiker. Nun zurück zur Wanderung: auf dem höchsten Punkt unserer Wanderung, auf dem Rüteli durften wir trotz bewölktem Himmel und ein paar Sonnenstrahlen bei teilweise frischem Wind die einmalige Aussicht ins Aaretal und auf die wunderbare Bergkette geniessen. 10 Minuten später packten wir die Gelegenheit und liessen uns im Restaurant Bärli mit einem Apero verwöhnen. Denn wir hatten vorgesehen unsere Sandwiches usw. in der freien Natur zu verspeisen. Auch im Bärli hatte ein lieber Wandervogel die gesamte Zeche bezahlt. Danke! Danke dem Spender! An einem offiziellen Rastplatz am Waldrand gab’s den eigentlichen Mittagshalt. Leider hat sich dann die Sonne ganz hinter den Wolken versteckt und es wehte uns ein kühler Wind um die Ohren. Auch die Kleinpferde in einer Weide mussten sich aufwärmen, oder hatten eben Freude an uns Wanderer, jedenfalls galoppierten sie mit schnellen Schritten und wehender Mähne über die Weide. Nach dem Abstieg Oberdiessbach Hubel, beim Weiler Herti, verliessen uns bereits ein paar Männer. Nun gings über die Ebene Aspi dem Predigwaldrand entlang bis zum Deiholz. Wie schon öfters verpassen wir Anfang Mai Naturschauspiele wie das Blühen der Kirschbäume oder wie eben im Deiholz die Froschwanderungen/Eiablagerung der Glögglifröschen/Geburtshelferkröten, Tier des Jahres 2013. Auf diese Lebewesen wurden wir auch beim Belchentunnelbau aufmerksam gemacht. Mit zügigem Schritt nähern wir uns dem Ziel, dem Bahnhof Kiesen. Beim Restaurant China Höck trennte sich die Gruppe, die Mehrheit der Wandersleute bevorzugten den ÖV. Die Übrigen wanderten noch bis Uttigen, Heimberg und Steffisburg. Ich danke allen, die mitgemacht haben und nochmals ein ganz grosses MERCI an die ‚Getränkespender‘. Silvio.

 

 

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