Ä xundi Sach – Senioren 60+ – Bericht der Februarwanderung

Starker, wirklich starker Regen bei der STI-Haltestelle in Allmendingen. Muss das sein, an diesem Mittwoch im Februar, da wir uns 60+ LSVler treffen und eine Wanderung via Glütschbachtäli-Amsoldingen-Uebeschi-Kärselen-Grizzlibär-Gurzelen bis Seftigen vorgesehen haben? Wir ziehen uns die Regenhosen über, einige der 13 unentwegten Männer spannen ihre Regenschirme auf und ziehen los, dem Glütschbach entlang. Beim Parkplatz vor der Kirche Amsoldingen hatte ich vorgesehen ein paar Worte über diese 1000-jährige Kirche zu erzählen. „Dass die erste Kirche an dieser Stelle bereits um 700 n.Chr. entstand und die heutige Kirche von König Rudolf von Neuenburg 933 in romanischem Stil gebaut wurde. Diese Kirche ist das grösste romanische Bauwerk im Kt. Bern. Die Kirchenkrypta und Stützen des Gewölbes sind Überreste römischer Grabsteine und Säulen, die aus der zerfallenen Stadt Aventicum herbeigeschafft wurden.“ Ein Besuch im Innern lohnt sich allemal. Wer mehr wissen will, der kann sich selber im Internet schlau machen. Ich für meinen Teil hatte jedenfalls keinen „Bock“ bei flüssiger Sonne und leichter Brise an Ort stehen zu bleiben. (Würde Regen wirklich schön machen, so wären wir bei der Wahl Mister World in den vordersten Rängen!).

Viel mehr hatte ich ein gutes Gefühl, dass wir auf der zweiten Hälfte der Route im Restaurant Grizzli, Längenbühl einen heissen Kaffee, ein Sandwich oder was auch immer als angenehme Unterbrechung erhalten werden. Leider kam es dann ganz anders, das Restaurant hatte ferienhalber für 14 Tage geschlossen…Welche Enttäuschung und für den nötigen Kommentar/Spott musste ich mich auch nicht mehr kümmern. Aber eben, Spass beiseite. Das Leben, ähh… die Wanderung, ging weiter. Um ca. 13 Uhr sassen wir jedenfalls friedlich vereint im Trockenen im Restaurant Höfli in Seftigen. Nach der einstündigen Pause und einer kurzen Besprechung haben wir uns entschlossen, die restlichen Kilometer bis Uetendorf bzw. Uttigen bzw. Heimberg ebenfalls noch zu Fuss zurückzulegen. Via Buschtelefon habe ich gehört, dass auch die ‚Thuner‘ die BLS nicht unterstützten und folgedessen auch mehr als 5 Std zu Fuss unterwegs waren. Bravo! Mir bleibt noch zu danken für das Mitmachen und ein grosses Merci an den Getränkespender. Ich freue mich bereits auf die Märzwanderung von Oberhofen nach Merligen. Mit trockenen Wandergrüssen, Silvio.

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