59. Bieler Lauftage vom 8. – 10.6.2017

Wer hat nicht schon von der Nacht der Nächte, den 100 km von Biel, gehört. Es ist möglich die 100 km als Singleathlet, als Paarstaffel (56 und 44 km) oder als 5er Staffel, mit folgenden Streckenlägen: 16.9, 21.1, 18.1, 20.6 und 23.3 km, zu meistern.

Nachdem Beat Waber und Simon Wüthrich im letzten Jahr bei einer Staffel mitgeholfen haben, fand Simon man könnte doch für die Veranstaltung 2017 aus Vereinsläufer eine LSV-Staffel bilden. So fragte er Beat Waber, Andreas Waber, Markus Aschwanden und mich an, ob wir zusammen nicht Lust hätten das Staffelrennen zu absolvieren. Nach kurzer Bedenkzeit und zuteilen der Strecken wurde die Staffel angemeldet. So machten wir uns am Freitag, 9.6.2017 um 21.00 Uhr auf die Reise nach Biel. Die Einzelläufer starten um 22.00 Uhr und die Staffeln um 23.00 Uhr.

Da Andreas kurzfristig gesundheitsbeding absagen musste, sprang Salome als Startläuferin über 16.9 km ein. Bereits vor dem Start verspürte sie ein leichtes kribbeln in der Magengegend. Sie deutete diese als leichte Nervosität, durfte sie doch als einzige Frau in unserer Männerstaffel starten. Doch das Kribbeln stellte sich während des Laufes als ernsthaftes Magenproblem heraus und so musste sie mehrmals in die Büsche verschwinden. Gleichwohl legte sie die Strecke nach Aarberg in guten 1.19.26 zurück. Meine Strecke führte mich über 21.1 km von Aarberg nach Oberramsern. Nach einer Laufzeit von 1.38.39 konnte ich Beat auf die dritte Teilstrecke schicken. Dies führte ihn über 18.1 km nach Kirchberg. Als Beat nach 1.18.19 in Kirchberg eintraf war es bereits 3 Uhr 16 Min. und er konnte Markus losschicken. Die Strecke von Markus betrug 20.6 km und führte ihn über den Ho-Chi-Minh-Pfad (Emmendamm) nach Biberen, wo er nach einer Laufzeit von 1.34.26 an unsren Schlussläufer Simon übergeben konnte. Um 6 Uhr 29 traf Simon nach 23.3 km und einer Laufzeit von 1.37.25 in Biel ein. Am Schluss resultiert so für uns in einer Gesamtzeit von 7.28.15 der 5. Rang. Mit diesem Rang und der erreichten Zeit sind wir zufrieden. Wir mussten aber feststellen, dass wir zu fünft nur unwesentlich schneller waren als der schnellste Singleathlet (7.28.41).

Die Eindrücke die ich auf meinen 21.1 km erleben durfte waren einmalig. Zu diesem guten Erlebnis haben aber auch die äusseren Umstände beigetragen, Vollmond, nur leichte Bewölkung und nicht kalt.

Merci Simon für die Organisation und danke Andreas für die super Betreuung.

Röschu

 

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