12. Trainingslager in Hallau

Hallau 2016

Mittwochmorgen 7:45 Uhr Heimberg 2° Sonntagmittag 12:00 Uhr Hallau 24°

Dazwischen liegen einmal mehr 4 Tage die der LSV mit seinem Trainingslager im wunderschönen Klettgau verbringen durfte.

Es brauchte schon eine gewisse Ueberwindung am Mittwochmorgen bei solchen Temperaturen aufs Rennvelo zu steigen. 7 LSVler in zwei Gruppen, Urs Thomas und Rolf als Tempobolzer und Yvonne, Gerhard, Daniel, und Fritz als Geniesser trotzten jedoch der Kälte und starteten, nachdem Yvonne bei Dani noch ein „Chäppi“ von Sonja ausgeliehen hatte, gutgelaunt Richtung Hallau. Wie war das schön einmal ohne Gegenwind auf dem Rennvelo zu sitzen. Zum Glück wussten wir damals noch nicht wie schnell sich dies ändern sollte!!! Den Kafihalt in Langenthal genossen wir um unsere eingefrorenen Füsse wieder aufzutauen. Der Mittagshalt in Laufenburg um unsere Kalorienspeicher aufzufüllen. Gut gelaunt und Fritz zu Fuss nach zwei platten Reifen kurz vor dem Ziel trafen wir im Berghof bei Alders ein. Dort war Silvia mit ihrer Küchenmannschaft schon voll im Element. Was gibt es Schöneres als zwischendurch Silvia über die Schulter zu schauen und manchmal sogar ein Versucherli zu erhalten. Kurz vor dem Apero trafen dann auch noch Hans und Adi ein. Sie konnten erst Nachmittags starten und teilten sich die Reise nach Hallau in Auto- und Velofahren auf. Auch sie kämpften mit dem starken Nordwind. Der erste Abend verlief wie immer recht ruhig und bereits kurz nach Elf war Lichterlöschen angesagt. Schliesslich sind wir im Trainingslager!!

Donnerstagmorgen. Eine Gruppe schliesst sich einmal mehr Hans an und startet zur traditionellen Tagesbiketour und alle andern unter der Obhut von Abersold Kurt zur Familientour. Dort war die Aufgabe für Kudi klar. Keine Familientour ohne Gelatipause. Aber auch bei Hans ging es gar nicht lange und schon wurde er erpresst. Liebe Hans, lieber e chli chürzer u derfür e Gelatihaut. Hans liess sich jedoch nicht in die Karten schauen und führte uns souverän wie immer durch diese wunderbare Gegend. Wie genossen wir die verschiedenen Düfte von Rapps und Bärlauch. Es ist immer wieder spannend wie man plötzlich schauen muss sind wir jetzt in Deutschland oder der Schweiz. Am besten geben jeweils die Wanderwegweiser darüber Auskunft. Während der Mittagspause mitten in einer blühenden Matte konnten wir sogar der Sauschwänzlebahn zuschauen wie sie dampfend und schnaufend durch die Gegend zog. Es gab ganz verschiedene Meinungen wieso diese Bahn Sauschwänzle heisse. Nach einem 20% Aufstieg und einer Fahrt über ein Hochplateau mit grandioser Aussicht bis hin zu Eiger Niesen und Stockhorn ging es rasend talwärts. Wie gross war die Erleichterung bei Einigen als Hans plötzlich auf eine herrliche Terrasse zusteuerte und Coupes Kafi Coca und sogar ein zwei Bierchen bestellt werden konnten. Geschlossen erreichten wir nach einem letzten Aufstieg den Berghof. Schnell ein zwei Bierchen oder Panachée und ab zum Znacht. Schon während dem Nachtessen kam eine gewisse Nervosität auf. Schliesslich sollte anschliessend die Auslosung für unsere traditionelle Hallau Stafette stattfinden. Da werden dann plötzlich Freunde zu Feinden und Ehepaare zu Rivalen. Isch ja nume Plousch. Nach der Auslosung dann die grossen Fragen: wer macht welche Disziplin wie heissen wir usw. Nach der Auslosung war noch Singen angesagt. Silvia nur noch diesen Abend in Hallau und es wollte sonst niemand oder noch niemand (gäu Sonia) die Gitarre in die Hand nehmen. Die Kehlen waren aber im allgemeinen recht trocken. Ob es wohl am fehlenden Grappa lag?

Der Freitagmorgen war sehr individuell und vielseitig gestaltet. Joggen Hallentraining usw. Am Nachmittag dann schnell ein Ausflug nach Schaffhausen. Ist immer wieder schön in dieser Stadt. Gekauft wird wenig aber einfach dort sitzen und dem bunten Treiben zuzuschauen ist kurzweilig und manchmal laufen sich sogar LSV-ler über den Weg. Viel Zeit blieb jedoch nicht war doch um 16:30 Uhr bereits Trotte Termin. Dort wurden wir von Annemarie und Dani herzlich empfangen. Was ruhig beginnt endet meist im grossen Lärm und Stress mit bestellen nach der Degustation. Wieso wohl???

Den Abend verbrachten wir auswärts im Weinbaumuseum von Hallau zum Znacht. Liebi Silvia, di Chuchi isch viu, viu besser. Das Lokal ist aber sehr schön und die Auswahl an Weinen wirklich riesig. Leider keine Italiener gäu Gere, sorry.

Die Temperatur liess uns den Schlummertrunk sogar noch auf der Terrasse nehmen und Säm genoss ein Bierchen nachdem er für die erst am Abend angekommene Anja Sherpa spielen musste.

Samstags fuhren wir bereits um 08:15 beim Berghof ab. Hans hatte für uns Biker eine Runde um den Schinenberg ausgesucht. Nach einem teils ruppigen Aufstieg starteten wir zu einer grandiosen Singeltrailrunde entlang der Grenze CH/D. Kilometerweise nur Trail, Trail, Trail einfach wunderbar. Die grösste Gefahr war nicht mit dem Pedal an einem Stein anzuhängen sonst viel Glück….

Zügig ging es anschliessend zurück Richtung Berghof. Mussten wir uns doch langsam mental auf unsere Plausch Stafette vorbereiten. Silvia hatte uns schon Spaghetti bereit gestellt. Ich bin sicher, da haben sich alle ein wenig gegenseitig ins Teller geschaut und gedacht i nime de nid zviu süsch ma de dr anger besser. Isch ja nume Plousch.

Pünktlich um 15:00 Uhr war dann wie immer Start Stafette. Die Gümeler zogen los und fuhren die Rennvelo Strecke in umgekehrter Richtung. Schliesslich mussten die Steigungsprozente und Kurven noch genau angeschaut werden. Isch ja nume Plousch.

Nachdem die Gümeler den Berghof erreicht hatten starteten die ersten Läufer zum Kurzlauf. Diese übergaben an die Biker zur kurzen Runde. Dort war der Nachwuchs stark vertreten. Herrlich zuzuschauen wie Michi Andrea und Marco ihre Runde abspulten und vollen Einsatz gaben. Bravo LSV-Nachwuchs dir heit das super gmacht. Sie übergaben dann an die zweiten Läufer welche zwei Runden absolvieren mussten. An der Spitze ein Dreikampf mit Sonja Monika und Roger. Herrlich dieses Plauschduell Vater Tochter. Am Schluss starteten noch die langen Biker und dort kam es zum Duell Routine Adi gegen  Jugend Domi. Am Schluss setzte sich jedoch die Erfahrung knapp durch und so gewann das Team „Express“ diese sogenannte Plausch Stafette.

Vor dem Znacht gab es Filet grillen vor dem Haus und einen Lottomach im Haus. Für mich immer wieder ein Genuss 14 Schweinefilets auf einem Grill zu sehen……

Zum Znacht kamen auch Alders. Rene konnte ich noch gratulieren und Glück im Stall wünschen. Kamen doch am Mittag Zwillingskälbchen zur Welt und die Kinder durften sogar bei der Geburt dabei sein. Silvia verwöhnte uns einmal mehr Salatbuffet, Gratin und Filet so viel wie sonst nie. Es gab sogar solche die hatten vor lauter Filet keinen Platz mehr für Gratin gäu Urs???. Einfach herrlich, danke viu mau Silv. Zusammen mit Rene ging ich noch zu einer letzten Stallkontrolle. Schön zu sehen wie er den frisch geborenen Kälbchen eine grosse Menge Stroh gab und diese während der Nacht noch bei der Mutter liess. So etwas nennt man Bauer mit Herz.

Schon auf dem Weg zurück hörten wir laute Stimmen aus der Küche. Als wir dort ankamen war der Grappa den Kudi eigentlich nach Hause nehmen wollte schon fast leer. Plötzlich standen fast alle in der Küche und wir liessen den letzten Hallau Abend 2016 dort ausklingen.

Sonntagmorgen 7:30 Uhr. Start zur letzten Biketour. Schliesslich sind wir im Trainingslager. Noch einmal genossen wir bei herrlichen Bedingungen die Fahrt über die Krete Richtung Randen. Dort noch einmal ein Singeltrail durch Bärlauch soweit das Auge sieht. Sturzfrei und zufrieden kamen wir gerade richtig zum Brunch.

Kurz vor dem Berghof trafen wir noch auf einen jungen Fuchs der hinkend seine Mutter suchte. Er war verletzt und seine Mutter welche wir auch sahen auf der Suche nach ihm. Die Läufer hatten ihre Runde unter der Leitung von Urs auch absolviert und so genossen wir vor dem Haus die letzten Minuten Hallau 2016 bei 24°. Silvia dä Brunch isch ume genial gsi u di Röschti mit Spiegelei u das Birchermüesli eifach fantastisch.

I wetts nid underlah Aune wo i irgendere Wis öppis zu Hallou 2016 bitrage hei ganz ganz härzlech ds danke. Mir heis ume super ka u da isch ds Wätter e Punkt gsi aber nid nume. I weis was es aus für Arbeit git u das gniesse aui wo di Täg dert dörfe verbringe. Merci viu viu Mau Silvia & Pedro, Hans & Marianne, Urs,  Marianne, Sonia Röschu, usw.

Schreiberling, Fritz Ringgenberg (Ein riesiges Dankeschön an Fritz für den Blitz-Bericht !!!)

Die ersten Fotos sind eingetroffen: ……..Hier geht’s zu den Fotos: 

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